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Bäume reagieren auf Rehspeichel

Damit man Nachts nicht durch übermäßigen Hunger aus dem wichtigen Schlaf gerissen wird produziert der menschliche Körper Leptin welches Sättigt und zugleich dafür sorgen kann, dass man zwar etwas hungrig Einschläft aber ohne Hungergefühl aufsteht. Wer keine Lust auf ein Frühstück hat, bei dem befinden sich vielleicht noch hemmende Hormone im Blutkreislauf. Wie genau dieser Stoffwechsel funktioniert ist aber nicht so abschließend verstanden, dass man dies gezielter nutzen könnte. Der Informationsfluss vom und ins Hirn ist etwas umfangreicher als nur ein Hormon.

Buchen und Ahornbäume reagieren aktiv auf die Rehe die sie anknabbern.

Biologie Bäume erkennen Rehe am Speichel

… und setzen sich gezielt zur Wehr. Das schreiben Biologen aus Leipzig, Jena und Berlin im Fachmagazin „Functional Ecology“. Die Pflanzen können demnach unterscheiden, ob einer ihrer Triebe durch Sturm oder ein vorbeilaufendes Tier abgerissen oder durch ein Reh abgekaut wurde. Bei Rehverbiss reagieren die Bäume, indem sie chemische Abwehrstoffe produzieren.

Die Wissenschaftler schnitten Knospen und Blätter junger Buchen und Ahorn-Bäume ab. Die Pflanzen produzierten daraufhin Wundhormone. Beträufelten sie die Schnittstellen allerdings noch mit Reh-Speichel aus einer Pipette, bildeten die Bäume unter anderem vermehrt Gerbstoffe. Diese zügeln den Appetit der Tiere.

Auf welchen Bestandteil des Reh-Speichels die Pflanzen reagieren, wissen die Forscher noch nicht.

Quelle: Functional Ecology

http://www.deutschlandfunk.de/baeume-ahorn-und-buche-erkennen-rehe-am-speichel.676.de.html?dram:article_id=365866

Tiere heilen sich selbst durch Nahrung

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