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Kategorie: Personen

Jahresende

Gab ganz schön was weg zu konsumieren, angestoßen durch den Congress, das Jahresende, die Rückschauen.

 https://aufwachen-podcast.de/kommentare/index.php?thread/19-wir-brauchen-linken-populismus-f%C3%BCr-die-btwahl-2017/

 

https://media.ccc.de/podcast-audio-only.xml

Nicht öffentlich. (33c3)
Mittwoch, 28. Dezember 2016 00:15
Der NSA-Untersuchungsausschuss im Bundestag soll aufklären, was die NSA in Deutschland tut und wie deutsche Geheimdienste in diese Aktivitäten verwickelt sind. Fast wie in einer Gerichtsverhandlung – doch es gibt eine Besonderheit: Der Zeuge ist der BND, ein Geheimdienst. Und der tut alles dafür, nichts zu verraten. about this event: https://fahrplan.events.ccc.de/congress/2016/Fahrplan/events/8116.html

 

http://dradiowissen.de/beitrag/was-mit-medien-medien-rueckblick

 

 

 

Erinnerungen aus dem virtuellen Ausland in Frankfurt, Germany

Der Vortrag stellt die in Deutschland zulässigen Überwachungsmaßnahmen des Internetverkehrs aus rechtlicher und operativer Sicht dar und versucht, die sich aus den Erkenntnissen des NSA-Untersuchungsausschusses ergebenden Fragen auf die gelebte Praxis anzuwenden.

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Frauen kaufen Sex

Frauen als Kundinnen in der Sexarbeit? Gibt es das überhaupt? Wie kann das sein? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Kundinnen in der Sexarbeit – das kollidiert mit einigen unserer wichtigsten Annahmen und Tabus von – insbesonderer weiblicher – Sexualität. 5 Vorurteile.

Frauen kaufen Sex

http://marlen.me/de/

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Slut Shaming

Eine schöne Einzelmeinung von Rayk. Arbeitstitel: Gute Frauen, schlechte Frauen

 

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Nudismus, Naturismus und Nacktivisten

Gestern hab ich nebenher das von Jürgen Lippe eingesprochene Hörbuch „Naked at Lunch: Ein Nacktforscher in der Welt der Nudisten“ gehört. Unterhaltend geschrieben und vorgetragen.

Die einzige nicht sexuelle halböffentlich Nacktheit die ich erlebt habe, als Kind und Jugendlicher waren, die Saunabesuche mit meiner Familie. Saunieren wird in dem Hörbuch nicht erwähnt, sehr wahrscheinlich weil auch hier der Amerikaner, Kleidung trägt – was wie ich finde der Idee vollkommen widerspricht.

Inhaltlich ist wenig hängen geblieben, außer die Prüderie, Teile der amerikanischen Gesellschaft, was so neu ja nicht ist und das man mal Nacktwandern gehen könnte und es tatsächlich gute Gefühle bereitet. Der Autor besucht einige Orte an denen FKK gelebt wird, wie einen französischen Urlaubsort, einen spanischen Urlaubsort und verweist auf historische Manifeste zur FKKultur auch aus Deutschland und nimmt an einer FKK Kreuzfahrt teil. Es ist eine amerikanische Sicht und so werden auch einige Urteile zur illegalen Oberkörperfreiheit, für Frauen, aus den USA erwähnt und die bestehende, alte und neue FKKultur recht amüsant nach skizziert.

Nacktheit kann vereinen und tatsächlich für ein gesünderes Körperverständnis sorgen, mehr Akzeptanz schaffen für den eigenen Körper und das Bewusstsein für die Vielfalt, weg von aller Norm, der Menschen. Es sind ein zwei gute Sätze darin, ebenso der Glaube, durch die Verbannung der Kleidung, den Kapitalismus besiegen zu können. 

Etwas weiter Hinten raus erwähnt der Autor Fuck for Forest die ich auch schon kannte, nicht aber die Begründung die der Autor gefunden hat:

Sex ist in dieser Welt zu einem Marketingtool geworden aber für gewöhnlich wird er nur benutzt, uns beschissene Produkte und Ideen zu verkaufen, statt der sexuellen Energie die ihr zustehende Ehre zu erweisen.

Das ist dann aber auch die einzige Gruppierung die Nudismus mit Sex verbindet ansonsten geht es sich wirklich nur ums Nackt sein, ohne Sex und Erotik. Der Autor wundert sich nach einer Woche Nacktwandern selbst, warum ihm die Attraktivität einer Miturlauberin erst auffällt als sie Sandalen und Kleid überstreift, er sie eine Woche lang nicht als potenzielle Partnerin oder sexuelles Wesen wahrgenommen hat.

Wäre das Buch schlecht und ohne Stellen zum Schmunzeln, Jürgen hätte sich nicht hergegeben um es einzusprechen.

Ein Glück das wir bei uns nur das Problem haben, dass den Wanderern die Beschilderung geklaut wird:

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Porno provoziert nur noch mit Kleidungsstücken @miakhalifa

Provokation ist manchmal wichtig.  Aufmerksamkeit ist ein wichtiges Gut. Für Marken ebenso, wie für Parteien oder politische Ideen. Kunst kann politisch sein. Was das Zentrum für politische Schönheit unter Beweis stellt, wenn es Kunstförderungen für ihre Projekte beantragt und bewilligt bekommt. Da Nacktheit, auch bei uns, Aufmerksamkeit generiert und man sich zugleich dem Kulturgut Kleidung entledigt, bin ich ein großer Freund dieser Provokation. Femen ist also genau die Art Protest die mir gefällt. Natürlich ist jede Frau frei sich zu kleiden und zu entkleiden wie sie möchte.

Eine Pornodarstellerin die bewusst Kopftuch trägt ist damit ebenso Kunst, wie billiges Marketing. Bei den vielen vielen Pornodarstellerinnen und Filmen und Angeboten, muss man sich ja irgendwie abheben. Versauter und extremer werden ist kaum noch möglich. Sobald sich Empört und Aufgeregt wird hat man die Stelle getroffen die etwas bewegt und alles ist besser als Stillstand.

Wäre das Mädchen zu mir gekommen und hätte gesagt: ich trag ein Kopftuch beim Dreh, das bringt mir Klicks aus muslimischen Staaten. Ich hätte ihr gesagt, dass sie A nicht die Erste wäre und B das das sicherlich nicht funktioniert aber weit gefehlt:

Wenn arabische Schimpfwörter nicht mehr ausreichen, um zu beleidigen, muss neuerdings ihr Name herhalten: „Mia Khalifa ist ehrenhafter als unsere Führer!“, hieß es kürzlich bei Demonstrationen in Beirut. Und bei Protesten in Bagdad war auf Transparenten ein ganz ähnlicher Slogan zu lesen: „Mia Khalifa ist ehrenhafter als das irakische Parlament!“

Mia Khalifa also.

Den meisten Hass, schrieb Khalifa kürzlich auf Twitter an ihre derzeit rund 960.000 Follower, ziehe sie ausgerechnet von libanesischen Männern auf sich, die ihre Filme gesehen hätten. Auf ihrer knalligen Website, die ein bisschen im Stil einer linken Revoluzzer-Seite daherkommt, begrüßt sie ihre Besucher mit einem zweideutigen „Fuck every one“.

Aus dem Stern:

Familie von Mia Khalifa hat sie verstoßen

Doch ihr Vater steht Mia nicht mehr zur Seite. Ihre Familie habe sich komplett von ihr abgewandt. „Keiner spricht noch mit mir“, erzählte Mia im Interview mit „Newsweek“. Ihre Eltern seien sehr streng und konservativ. Ihre Entscheidung in die Pornobranche zu gehen, hätten sie nicht akzeptieren können.

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Die Leiter im Park

Im Londoner Hyed Park gibt es die Speakers Corner, jeder ist frei sich dort hinzustellen, auf eine kleine Leiter oder eine Kiste und über alles zu sprechen was ihn bewegt. Theaterwissenschaftler würden diese Bühne vielleicht schon als Schauspiel definieren, so wie es ein Schauspiel ist, wenn im Krankenhaus Großvisite beim Patienten stattfindet, bei der sich in weißem Kostüm die Ärzteschar um einen versammelt.

Etwas Amüsantes den Zuhörern zu bieten, erscheint eine viel größere Kunst als über die Dinge zu sprechen die einen aufregen oder vor unfreiwilligen Zuhörern zu stehen, wie Lehrer. Für die, die amüsant sind, zahlt der geneigte Hörer Eintritt und findet sich als Comedy- oder Kabarett-Publikum wieder.

Ich lasse mich extrem gerne und häufig von Kabarett unterhalten. Darunter fällt bei mir nie die Musik, für mich sind Lieder fast immer fehl am Platz, mir schmeckt das nicht, wenn ich Musik hören will gehe ich in ein Konzert, wenn ich meine Gehirnzellen bewegen lassen möchte und dabei schmunzeln, dann gehe ich ins Kabarett.

Michael Mittermeier ist kein Kabarettist er ist zu wenig politisch und zu oberflächlich fast seicht. Was nicht bedeutet, dass ich nicht auch alle seine Programme gesehen habe. Das was ihn stark machte, waren seine mimischen und physischen Darstellungen, die er sich bei Georg Carlin abschaute und die auch Eddie Izzard beherrscht.

Mittermeier hat etwas großartiges getan, was viel zu wenig Beachtung fand. Er hat uns gezeigt, wie die Welt und wo sie lacht. Er war in Kanada bei dem größten StandUp-Festival, Just for laughs und hat dazu eine Dokumentation gedreht. Fazit: überall gibt es StandUp nur wir in Deutschland scheinen humorbefreit.

Etwa ein Jahr früher entstand die Aufzeichnung mit Andreas Thiel, ein Schweizer der sich selbst nicht als Comedian oder Kabarettist begreift sondern als Satiriker. Er war der erste der monierte, dass in Deutschland Kabarett immer politisch Links sei und er dem nicht entspreche. In der Aufzeichnung Kommunikation und Humor analysiert er wann wir warum Lachen und Arbeitet die Mentalität der Schweizer, der Deutschen und deren Sprachen heraus. Keine Sorge er spricht nur die ersten Sätze unverständliches Schweizerdeutsch.

George Carlin ist der Meister, nun zumindest für mich. Er ist 2008 verstorben und begann seine Arbeit als Radiomoderator 1950. Seine letzte Aufzeichnung 2008 mit dem Titel „It’s Bad for Ya“ ist einfach nur sehenswert. Härter, politischer und kräftiger ist aber die HBO-Aufzeichnung von 1992 mit dem Titel Jammin` in New York:

 

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aktuell auf meinem Ohr WRINT und Aufwachen

Ich höre seit etwa drei Wochen mit zunehmender Freude den Aufwachen Podcast. Irgendwie ist es beruhigend, wenn man nicht alleine ist, mit der Bewertung der Nachrichten und Aussagen, die einem so über den Weg laufen. Jetzt aktuell, wie einigen Journalisten das Wort „Deal“ mit der Türkei schwerer über die Lippen geht, was zu hundert Prozent an der Aussage liegt die Tilo bei der BPK eingefangen hat.

Irgendwo in den Kommentaren, wo die Hörer fleißig Quellen und Links zusammen tragen, hatte einer die WRINT Folge erwähnt, in der eine Sexarbeiterin zu Gast ist. Natürlich kenne ich WRINT,  ich habe nur den Podcast mit Florian Freistetter im Abo.

WR172 Prostitution


 

Holger Klein der WRINT ja schon relativ lange macht hatte natürlich auch mal andere Themen rund um Sexualität, Identität und Transsexualität.

WR165 Transsexualität


 

 

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