Skip to content

Der Pornstar der Zukunft

Einer der größten deutschen Pornproduzenten, Harry S. Morgan, ist mal gefragt worden, was er glaubt, wie sich der Porn entwickeln wird. Wird sich 3D durchsetzen, Profis oder Amateure, teuer oder günstig Produziert, Cypersexgadget, der Vibrator der mit dem Film verbunden ist? Wie wird sich der Porn entwickeln, wo liegt das Geld? Seine Meinung war, in etwa: Völlig egal, wie verwackelt und schlecht es produziert ist, das Einzige was zählt ist das der Nutzer sein favorisiertes Model hat, wenn der Nutzer/Konsument/Käufer die Frau geil findet dann will er Die sehen.

Einige Sexarbeiterinnen setzen das ziemlich konsequent, um indem sie eigene Webseiten und vor allem Youtubekanäle betreiben.

Wo noch Entwicklungsbedarf besteht ist bei dem Porn den Frauen gerne schauen. Erika Lust gilt als zu Recht erfolgreiche Produzentin, von Filmen die auch Frauen mögen.

Oder eben Petra Joy.

In den USA ist Stoya relativ bekannt:

Stoya ist Regisseurin und Produzentin geworden, um sich von den Entscheidungen anderer zu emanzipieren. Wie will sie Porno verändern? „Eine der wichtigsten Faktoren ist die Sprache. Früher gab es Videotheken und Regale. Mit dem Internet kam die detaillierte Kategorisierung hinzu“, sagt Stoya. „Die Leute suchen nach Milf. Oder nach Teen. Warum gibt es kein Wort für Frauen, die älter als zwanzig, aber noch keine Mütter sind?

 

VICE: Leben wir deiner Meinung nach in einer Welt, in der Pornostars als Künstler angesehen werden und sie sich auch noch in anderen Bereichen der Kunst betätigen können?
Stoya: Ich hoffe, dass wir uns auf einem Punkt zubewegen, an dem Pornostars auch noch andere Dinge tun können und das als normal angesehen wird.

 

 

Be First to Comment

Kommentar verfassen