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Entwicklung

Die Wahrscheinlichkeit das hier junge Eltern, ob nun Mütter oder Väter, mitlesen ist zwar gering aber das ändert ja nichts an der Frage was mache ich, wenn mein Kind an sich rumspielt oder beim Baden mit den Eltern deren Geschlechtsteile entdeckt …

Frau Sina Humpe war so freundlich, auf meine Nachfrage hin wo man sich zu den Themen ihrer Vorträge  einlesen kann, auf eine Broschüre bzw. ein PDF zu verweisen das die kindliche Sexualität bis zur Einschulung abdeckt.

Zwei Zitate aus der Broschüre:

Ob bewusst oder unbewusst, gewollt oder unbeabsichtigt: Sexualerziehung findet in jeder Familie statt – auch das Vermeiden davon ist eine Form der Sexualerziehung. Was zeichnet eine sexualfreundliche Erziehung heute aus? Sexualaufklärung und Medienerziehung gehören heute zusammen „Eltern, die ihre Kinder nicht aufklären, überlassen diesen zentralen Bereich anderen, denn ‚aufgeklärt’ werden Kinder immer“

 

Kann sich „zu viel“ Scham in der Familie negativ auswirken?
Ja, Kinder sollen Grenzen lernen, aber sie sollen ihren Körper nicht ablehnen. Unsere Studien zeigen, dass Kinder bald zwischen vertrauten und nicht vertrauten Personen unterscheiden und sich da unterschiedlich abgrenzen. In vielen Familien ist es heute bis zur Pubertät okay, sich nackt zu sehen. Aber wie gesagt, es gibt Unterschiede! Wenn zu Hause gar nicht über Körper und Sexualität gesprochen wird, ist das ein Nachteil. Vielleicht erleben die Kinder ihre Geschlechtsteile dann als etwas, über das sie nicht reden dürfen? Das macht natürlich jede Art von Sexualerziehung schwierig, die in der heutigen sexuell geprägten Umwelt sehr wichtig ist.

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