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feministfrequency

Anita Sarkeesian handelt sich kontinuierlich und regelmäßig Kritik für ihre feministische Sicht auf Computerspiele ein.

Jetzt relativ aktuell, hat sie ein Video zu den Bewegungen weiblicher Avatare in Spielen veröffentlicht. Dazu kann ich nur sagen, mir wäre das so nie aufgefallen. Ich bin kein Gamer der regelmäßig sein Herzblut an ein Spiel verschenkt oder auch nur die TopTen Verkaufstitel zockt. Halte ich das, was Sie kritisiert, für ein Problem? Ja, aber keins das mich betrifft. Feminismus ist Frauensache, regt ihr euch darüber auf, das ist euer Kampf. Die Spiele werden in der Mehrheit von Männern für Männer produziert und ähnlich wie beim Porn, sind Frauen meist nicht die primäre Zielgruppe. [Was sich ändern wird, zarte Pflänzchen dieser Bewgung existieren bereits]

An der Kasse wird abgestimmt und bei der Spielkonzeption ist früh klar, welche Gruppe von Personen die Käufer sind. Männer mögen Brüste und Hintern, manchmal auch lange Beine und vollere Lippen und langes Haar. Warum die wohl Geld für Computerspiele ausgeben, wo sie das bekommen?

Ist auch ungerecht, dass man Fraulichkeit ehr mit dem Zarten und Weichen verbindet und nicht so sehr mit physischer Stärke. Wo es dort doch keine Unterschiede gibt. Das in der Männerspielwelt, Ziel die Eroberung oder Rettung einer Frau ist also Männer ihre Physis für die Frau einsetzen, sie als schillernes, edles, erstrebenswertes Ziel begreifen, für das Gegner besiegt und Hürden genommen werden, ist natürlich beklagenswert. Ich empfinde das auch als Realitätsfern und man möchte doch in den virtuellen Welten und in Comics alles so unidealisiert und realitätsnah wie möglich haben, nachher ist noch etwas überzeichnet. Wir Männer müssen uns mit dem Ideal der Muskel und die Damen mit dem Ideal der Rundungen rumschlagen.

Also nicht aufregen sondern ihre Arbeit als Meinungspluralismus annehmen oder ignorieren und als weitere Perspektive auf das Kluturgut „Game“ ansehen. Ob sie Recht oder Unrecht hat, mit ihren Ansichten, ist gar nicht die Frage, für mich werden beide Geschlechter überzeichnet dargestellt, wo sind die Brillen- und Bierbauchträger unter den männlichen Avataren? Ich bleib da agnostisch; sie hat weder recht noch unrecht es ist einfach eine von vielen Perspektiven, es kann einen stören oder auch kalt lassen aber aufregen über ihre Arbeit, sollte man sich dann doch nicht. Finde die feministische Perspektive wichtig aber ich teile sie nicht. Frei nach dem Motto die größten Berge häufen sich aus kleinen Sandkörnern auf, lassen wir sie weiter die Sandkörner benennen.


Sound zum Eintrag: Fast Foot & Stream Dance Project – Cooperation

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