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Feucht und nicht Erregt

Vor einigen Monaten hat Mark Benecke, in der Sendung die Profis, ein Experiment vorgestellt, das ich vom Aufbau her sehr interessant fand. Eine niederländische Wissenschaftlerin hat unter zur Hilfenahme einer Sonde, die die Lichtreflektion misst, den Durchblutungsgrad der Vaginen ihrer Probandinnen bestimmt. Wie beim männlichen Glied, ist die Durchblutung ein Indikator für die physische Erregung. Den Frauen wurden erotische und unerotische Bilder und Filme gezeigt. Frei nach dem Motto das größte Sexualorgan ist das Gehirn, gaben viele an, nicht erregt zu sein obwohl die Durchblutung physisch auf etwas anders hinwies. Die männlichen Leser kennen die Morgenlatte die völlig ohne Geilheit da ist und beim Wasser lassen stören kann.

Zitat aus dem Artikel Erotischer Film und sexuelle Erregung bei Frauen

„In einer Reihe psychophysiologischer Experimente wurde gezeigt, dass die stärkere Durchblutung der Scheidenwand nur in geringem Maße mit Gefühlen der sexuellen Erregung zu tun hat. Frauen nutzen vor allem die situationellen oder Stimulusinformationen bei der Einschätzung ihrer subjektiven sexuellen Erregung. Außerdem scheint die genitale Erregung teilweise eine unwillkürliche Reaktion zu sein, die nicht als Zeichen der tatsächlichen sexuellen Erregung aufgefasst werden darf.”

Richtige geistige und emotionale Erregung senkt bei Frauen, dann aber auch Eckel. Wie eine weiteres Experiment zufällig auch aus den Niederlanden vermuten lässt.

http://www.spektrum.de/news/erotischer-leib-seele-konflikt/1018398

 

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