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Liebe ist der Duft nach Gleitgel am Morgen danach

Selbst wenn wir das Rätsel der Liebe lösen könnten, sollten wir es nicht tun: Die Liebe als Mysterium sollte dies gefälligst auch bleiben! So gab in den 70er Jahren der damalige US-Senator William Proxmire eine Presseerklärung heraus, in der er die Stornierung von Mitteln für ein Forschungsvorhaben zum Thema Liebe wie folgt begründete: „Ich glaube, daß 200 Millionen Amerikaner meine Auffassung teilen, daß gewisse Dinge im Leben geheimnisvoll bleiben sollten, und an der Spitze der Liste jener Dinge, die wir nicht wissen wollen, steht, warum sich zwei Menschen ineinander verlieben!“

https://www.uni-oldenburg.de/aktuelles/einblicke/25/liebe-und-verliebtsein/

Millionen von pupertierenden Mädchen träumen davon, das der süße Boy aus der Parallelklasse sich auch in sie verliebt, das sie einen Zauber wüssten der dafür sorgt, das Er, die selben Gefühle für sie hat.
Warum schwärmt man für jemanden? Wie verliebt man sich? Ich hab keine Ahnung – aber andere vielleicht.
Fallschirmspringen gehen, etwas Aufregendes zusammen erleben, steigert die Wahrscheinlichkeit erheblich, sich zu verlieben.

Es gibt einen Unterschied zwischen verliebt sein und der Liebe.

„Verliebtsein“ ist wesentlich gekennzeichnet durch das Verspüren „körperlicher Empfindungen“ (also den berühmten „Schmetterlingen im Bauch“, dem Herzklopfen, Kniezittern usw.) in Anwesenheit der geliebten Person. Dieses Merkmal ist jedoch bei der „Liebe“ nur gering ausgeprägt.
Es gab mal eine Studie für die 36 Fragen entwickelt wurden, nach deren ehrlichen Beantwortung, man sich verlieben soll, wenn vorher schon Empathie und Beziehung da war.

Eine der Fragen:
6. Wenn es Dir möglich wäre, bis zu dem Alter von 90 Jahren zu leben, und Du ab dem Alter von 30 entweder den Körper oder den Geist eines 30-Jährigen für die letzten 60 Jahre Deines Lebens behalten könntest: Was von beiden würdest Du wählen?

Sind diese 36 Fragen die Formel zum Verlieben?

Wie löst man diesen biochemischen irrationalen Prozess der Liebe aus?

http://www.zeit.de/2004/42/SM-Liebe_B
Ein Mann, der auf einer wackeligen Hängebrücke stand, übertrug jedenfalls seinen aufgeputschten Zustand auf eine Frau in der Nähe. Das Hirn hatte versucht, sich einen Reim auf die erregten Nerven zu machen, und wählte statt der Brücke die Frau. Fazit der Wissenschaftler: Wer sich verlieben will, sollte aufregende Orte und Situationen aufsuchen. Und: Wir haben kein Herzklopfen, weil wir uns verlieben, sondern verlieben uns, weil wir Herzklopfen haben.

Evolutionsbiologisch ein nützlicher Vorgang: mit den Personen, mit denen wir aufregende vielleicht bedrohliche Situationen meistern, bauen wir eine stärkere Bindung auf. Da soziales und kooperatives Handeln, einen Überlebensvorteil bedeutete.

Wo im Hirn die Liebe sitzt
Liebe sitzt rechts, Attraktivität links
Und noch eine weitere, überraschende Entdeckung machten die Forscher: Erstaunlicherweise lagen die mit romantischer Liebe verbundenen Gehirnregionen größtenteils in der rechten Gehirnhälfte, obwohl die mit äußerer Attraktivität assoziierten Areale meist in der linken angesiedelt sind. „Eine so auffällige Lateralisierung haben wir nicht erwartet“, erklärt Lucy Brown, Neurowissenschaftlerin am Albert Einstein College of Medicine.

Weg vom verliebt sein hin zur Liebe und Beziehung. Beziehungs- und Partnerschaftsratgeber gibt es wie Sand am Meer und sich verlieben als biochemischen Prozess zu triggern liegt, sehr wahrscheinlich, ebenso nicht in der eigenen Hand, wie ihn abzustellen. Dann doch lieber aktive Promiskuität und philanthropische Nächstenliebe im Swingerclub.

Formeln für Dating-Erfolge und stabile Ehen

 

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