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Männlich, weiblich, Polarität? Vom Wollen des Unterschieds.

So haben es die Menschen verstanden, die spannenden, fantasievollen Unterschiede zwischen Mann und Frau zu pervertieren in unterschiedliche Rechte der Geschlechter. Und in vermeintlich unterschiedliche Fähigkeiten und Präferenzen.

Diese Meinungen von Rechten und Fähigkeiten haben mit den Unterschieden, aus denen der Tanz der Geschlechter entsteht, nichts zu tun. Aber solange jemand aus solcher Pervertierung Vorteile zieht – Geld, Einfluss, Ansehen – wird diese Pervertierung verteidigt. So besteht zwischen den Forderungen Frauen-An-Den-Herd und Frauen-An-Die-Macht natürlich ein großer Unterschied – aber letztendlich gehen beide auf dieselbe Pervertierung im Geiste zurück.

  • Seit 1993 wird meist gegen Ende des Jahres der „Bad Sex in Fiction Award“ verliehen, für die schlechteste Beschreibung einer Sex-Szene, in einem Roman.
    Es gibt recht viele Seiten die erotische Literatur rezensieren und zusammenstellen, eine davon ist der Kopfkinocheck.

„Leider halten sich überkommene Vorstellungen, was die Sexualität von behinderten und kranken Menschen betrifft.“

Zum einen zwingen Behinderung und behindernder Schmerz viele, neue Spielarten der Sexualität zu erkunden. Zum anderen kann das offene Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin auch dazu führen, alte Probleme und sexuelle Disharmonien aus den „gesunden Jahren“ aufzuarbeiten. „Ich habe das am eigenen Leib erfahren“, berichtet Riess, der betont: „So eine schöne und angstfreie Sexualität habe ich in meinem früheren Leben nicht gekannt“.

  • Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. betreibt eine Seite mit dem Titel: Ich weiss was ich tu . Dort wird die Sache mit der Nachweis- und Ansteckungsgrenze die durch Medikamente, bei der Virusinfektion heute erreicht werden kann, nochmal in kontroverser Weise erwähnt. Ich möchte dazu an das Urteil erinnern. Und meine kleine unvollständige Zusammenstellung zum Thema HIV.

Bei diesen Beratungen und im Lauf ihrer Karriere habe sie vor allem eines begriffen: «Die menschliche Sexualität ist hochkomplex. So etwas wie ‹normal› gibt es nicht.» Dazu komme, dass viele Menschen nur oberflächlich Bescheid wüssten. Gerade bei ihren Studenten merke sie oft, dass es Wissenslücken gebe. «Die meisten kennen etwa Begriffe wie Transsexualität, Fetischismus oder Voyeurismus. Doch nur bei den wenigsten geht das Wissen auch in die Tiefe, sodass eine offene und liberale Haltung möglich ist.

Sexologin Andrea Burri beantwortet deshalb neu wöchentlich am Freitag eine Leserfrage zum Thema Sexualität und Liebe. Diese wird vertraulich behandelt und ohne Namensnennung publiziert. Schreiben Sie ihr auf sexologisch@tages-anzeiger.ch.

Medien allgemein beklagen gerne, dass die Verrohung der Sitten im Social Web neue Dimensionen annimmt. Und gleichzeitig befeuern sie diesen Effekt, wie in den Fällen Appelbaum und Garrett, oft selbst, indem unbewiesene, anonyme Anschuldigungen mit großem Eifer ungeprüft weitergetragen werden. Und selbst wenn die Berichterstattung – wie im Falle Lohfink – in guter Absicht erfolgt, wiederholt sie doch die Verletzung der Intimsphäre. Es ist nicht leicht, mit diesem Phänomen umzugehen. Ein wenig mehr Sensibilität und Nachdenken vor der Veröffentlichung wären vielleicht ein erster Schritt.

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