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LinkJump #7

Es gibt was zu empfehlen.

zentral+: Existiert ein sexueller Stadt-Land-Graben?

Was ist mit Filmen und Pornos?

Ein super Beispiel ist die Selbstbefriedigungszene im Film Black Swan. Sie macht es sich selbst, fasst sich zwischen die Beine, dreimal auf und ab und kommt zum Orgasmus. Da hab ich auch gedacht: Na, guter Griff. Wie geht das denn?

zentral+: Wie problematisch sind Pornos?

Fux: Dazu gibt es mittlerweile wirklich gute Studien. Man weiss daraus: Menschen können gut mit Pornos umgehen, wenn es nicht ihr Erstkontakt mit Sexualität ist. Ist man vorher gut aufgeklärt und weiss darüber Bescheid, dass es eine Inszenierung ist und der Konsum im Rahmen bleibt, sind Pornos kein Problem. Wenn das aber fehlt, dann nimmt man Pornos als Referenz. Warum sollte man dann nicht davon ausgehen, dass es normal ist, dass jeder Mann der Frau am Schluss ins Gesicht ejakuliert? Wenn dir niemand sagt, dass es vielleicht nicht jede Frau so toll findet.

Zudem ist da so viel Beschiss dabei. Es wird beispielsweise sehr viel Zeit in die Vorbereitungen investiert, um beispielsweise Analsex so zu zeigen, wie man es dann im Porno sieht. Und diese ganze Vorbereitung, die bräuchte es ja dann zuhause auch. Die wird aber natürlich nicht gezeigt. Das ist ein Aufruf zur Aufklärung, denn diese Filme sind da und sie werden von den Jugendlichen und Kindern gefunden.

Das HB2-Gesetz, das in den USA als „Bathroom-law“ bekannt ist, schreibt Transsexuellen vor, welche Toiletten sie nutzen müssen. Zudem würden in dem Gesetz die Rechte von Transsexuellen, lesbischen, schwulen und bisexuellen Menschen eingeschränkt, wenn ihre Menschenrechte am Arbeitsplatz verletzt würden, heißt es in dem Statement weiter.

Zu dem Thema gibt es einen kleinen Eintrag.

Es braucht Fantasie, Nervenstärke und Einfallsreichtum, um eine Affäre längere Zeit geheimzuhalten. Und Sie müssen mit den Gewissenbissen klarkommen. Viele Erfahrungsberichte zeigen: Man kann eine feste Langzeitbeziehung haben und zugleich heimlich per Affäre sexuelle Freiheiten genießen. Eine heikle Sache ist das aber meistens. Denn Sie können nicht davon ausgehen, dass Ihr Abenteuer niemals entdeckt wird.

Zumal viele Betrogene nicht völlig ahnungslos sind: Theratalk fand heraus, dass 48 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen die Untreue ihres Partnerns geahnt haben. Mit Folgen: Wer schon vermutet, dass da was nebenher läuft, findet demzufolge die Untreue mit höherer Wahrscheinlichkeit selbst heraus. Damit sinkt natürlich für die Untreuen die Wahrscheinlichkeit, die Affäre selbst beichten zu können.

So erklärte der Philosoph Konrad Paul Liessmann im Deutschlandradio, Emins Hochzeit mit dem Stein sei „nicht sehr originell“. Schließlich habe schon der antike Pygmalion-Mythos die Objektophilie, die libidinöse Beziehung zu Dingen, thematisiert, oder auch Marcel Duchamp vor bald 100 Jahren mit seinem Urinal. Ergänzen könnte man hier noch, dass in viktorianischen Tagen Tisch- und Stuhlbeine verhüllt wurden, weil ihre Kurven nach Ansicht der Tugendwächter zu „aufreizend“ waren.

«Sprecht ihr untereinander auf ernsthafte Weise über Sex? Tauscht ihr euch aus? Erzählt ihr von euren Erfahrungen?», fragt Sieber. Schweigen, Kopfschütteln, Schulterzucken, unsicheres Gemurmel.

Sie zeigt noch ein Kartenset mit Fragen, die die Fantasie im Bett beflügeln sollen. Dann ist der Abend zu Ende, der Wein getrunken, der Käse verspeist. Die Männer scheinen zufrieden. «Ich habe viel gelernt heute Abend», sagt Severin. «Das war spannend», sagt Philipp.

Ihr Coming-out vor zwei Jahren hat die Menschen alles andere als gelangweilt.
Ja, irre, wie sehr es die Leute beschäftigt, wenn eine Frau auf Frauen steht. Selbst nach den großen Coming-outs wie dem von Jodie Foster. In Hollywood hat man noch immer hetero zu sein.

Wir sprachen über XConfessions, eine von Lusts Firma geschaffene Online-Plattform, auf der Nutzer ihre eigenen Sexfantasien einschicken können. Alle zwei Wochen macht Lust daraus einen Kurzfilm. Als ich sie zuletzt getroffen hatte, war das noch ein kleines Projekt gewesen, mittlerweile war die Nutzerzahl auf mehr als 130.000 angeschwollen, 3.000 davon zahlten regelmäßig, um Teil der Community zu sein. Als wir von den Zahlen sprachen, bekam sie kurz glitzernde Augen.

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