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Master of Sex Education

Jemand der, wie ich, aus Vergnügen Frauen fesselt und auch schon mal schlägt, der muss sich sehr bewusst sein, über das was er wie tut. BDSM bringt ganz natürlich das Hinterfragen mit. Warum gefällt dir etwas, was daran gefällt und wie kann man es steigern oder reduzieren?

Man will den Trieb die Lust und die Emotionen verstehen.

  • An der Hochschule Merseburg gibt es ab diesem Jahr einen weiteren Studiengang mit dem Titel „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“.

Der Ansatz ist in sofern neu als das er körperorientierter ist:

Was ist das Besondere an dem neuen Studiengang?

Wir arbeiten vor allem mit dem Modell «Sexocorporel». Das ist ein Konzept, das von Professor Desjardins an der Universität Montréal entwickelt wurde. So wie die Psyche das Sexualverhalten beeinflusst, kann dies auch über den Körper verändert werden. Der Körper ist ein zentrales Element des Studiengangs. Es werden beispielsweise Atem- und Wahrnehmungsübungen oder An- und Entspannungstechniken gelehrt. Es soll gezeigt werden, wie Sexualverhalten über persönliche Lernschritte verändert und lebenslang weiterentwickelt werden kann.

Fachberater helfen beim Liebesleben

Der Studiengang findet unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Stumpe statt.

Diese besondere Interaktion nutzt SexoCorporel, um unbefriedigende sexuelle Muster zu verändern. Anstatt sich „kognitiv“ und „psychisch“ damit zu befassen, wird primär der Körper beobachtet und anhand kleiner Veränderungen dazu animiert, neue (Lust)-Erfahrungen zu machen. Diese neuen Erfahrungen mit unserem Körper beeinflussen unsere Kognitionen und können sie verändern.

 

 

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