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Schlagwort: Aufklärung

Sexualbegleitung Zärtlichkeiten für Alle

Das Thema steht schon was länger auf meiner gedanklichen Liste: Sexualität und Behinderung. Leider habe ich kaum Anknüpfungspunkte, außer einer Sichtweise die mir mal jemand mitteilte: „Wir sprechen immer von Inklusion und Integration, dabei findet das doch faktisch nicht statt. Es gibt extra Kindergärten und extra Schulen, für Behinderte und extra Arbeitsplätze wo ist das bitte Integration, wenn die alle separiert werden? “

Sozialarbeiter und Pfleger versuchen durch Singletreffs, Menschen die in einer ähnlichen Situation sind zusammen zu bringen. Ähnliche Situation meint, eine körperliche oder geistige Einschränkung haben oder eben auch in einem Heim leben. Auch hier bleiben Menschen, mit einer Einschränkung, im Grunde unter sich.

Jean-Paul Schnegg, Geschäftsleiter der Stiftung MBF

Moralische Grenzen mag der Geschäftsleiter nicht ziehen. Für ihn geht es auch in Ordnung, wenn ein Mensch mit Behinderung den Dienst einer Sexualassistentin in Anspruch nimmt. «Eine partnerschaftliche Beziehung können viele unsere Klienten nicht leben. Wenn sie die Sexualität ausleben wollen, ist dies eine Alternative.» Hier bietet die Stiftung auch Hand und begleitet Klienten, so sie dies wünschen. Besuche bei Prostituierten «werden toleriert, aber nicht unterstützt».

Aber gut auch die Pflege und Betreuung entwickelt sich weiter. Das Heimleben generell ist ein wachsender Sektor, zwar mehr für die Alten aber da wo der Bedarf ist rücken auch die Erkenntnisse der Sozialarbeit nach.

Die Alten- und Behindertenpflege wird mehrheitlich von den Verwandten geleistet und nicht in Heimen. Wie ermögliche ich nun, meiner 20 Jährigen Tochter oder meinem 21 Jährigen Sohn, Sexualität? Schaue ich mich nach einer Sexarbeiterin um, die mir einfühlsam erscheint? Wäre ich betroffener Vater, würde ich mich erst in eine Selbsthilfegruppe, für pflegende Angehörige setzen und dort nachfragen, zu welchen Lösungen andere gekommen sind.

Oder aber ich schaue mich nach einer Sexualbegleiterin um. Was das ist und was die macht erklärt sich in diesem Beitrag:

Ein Grundbedürfnis wie Essen und Trinken

Ein Jurist hob hervor, dass Sexualität zur Freiheit der Persönlichkeitsentfaltung gehört. Er wies auf die Unverletzlichkeit der Wohnung hin, die in Pflegeeinrichtungen häufiger übergangen werde. Auch wer im Heim wohne, dürfe sich dort sexuell frei entfalten und auf seiner Privatsphäre bestehen, solange keine verbotenen sexuellen Handlungen vorgenommen werden.

Sexualbegleiterin Stephanie Klee kämpft in ihrem Alltag mit teils gegensätzlichen Auffassungen von Betreuern, Pflegenden und Angehörigen, wenn es um das Ausleben sexueller Bedürfnisse ihrer Klienten geht. Sexualität im Alter habe viel mit Intimität, Krankheiten und Zerbrechlichkeit zu tun, sei aber ein Grundbedürfnis wie Arbeiten, Essen und Trinken.

Praktische Lösungen finden

„Aber wir sollten uns im Klaren darüber sein, dass Sexualität zum Leben gehört – also auch zum Leben in einem Altenheim“, sagt Contilia-Geschäftsführer Thomas Behler. Wie die sexuellen Wünsche der Bewohner befriedigt werden können, „dafür müssen und werden wir ganz praktische Lösungen“. So sei auch die Vermittlung einer professionellen Sexualassistentin denkbar, „das sind tatsächlich Fragen, die wir zukünftig klären müssen“.

Die Surrogatpartnerschaft bewegt sich bei Menschen mit geistiger Behinderung in einer juristischen Grauzone. Offenbar braucht es viel Augenmaß um adäquat zu agieren.

Aus einem Taz-Artikel über das Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter ISBB

Manuela Schmidt von den Samariteranstalten in Fürstenwalde beschreibt einen Fall aus der von ihr betreuten Wohngruppe, bei dem eine junge, geistig behinderte Frau von einem Mitbewohner vergewaltigt wurde. Infolge der Tat bekam der Täter eine psychologische Einzelfallhilfe von zwei Jahren bewilligt. Erst durch die täglichen Gespräche mit einer Sexualpädagogin lernte er, seinem Wunsch nach Geschlechtsverkehr Ausdruck zu verleihen.

Der Dokumentar-Film „Die Heide ruft“, der das Thema behandelt:

Stream

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Interview mit Sexualpädagogin Nina de Vries

Mangelnde Aufklärung und sexuelle Frust sind gefährlich für Verwandte und Pflegende. Der Bereich ist wichtig. Wie ich immer sage: der Trieb ist da und fordert den Umgang, überall.

Einheitlicher Umgang mit Sexualität gefordert – Tagung „Sexualität und Heimerziehung“ zieht Bilanz

„Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen verlaufen nicht nach den sturen Altersschritten, die das Gesetz vorgibt“, bringt Prof. Dr. Klaus Wolf, Leiter der Forschungsgruppe Heimerziehung an der Universität Siegen, die Diskrepanz zwischen Recht und Realität auf den Punkt.

/edit

Eine umfangreichere Behandlung des Themas Sex und Partnerschaft mit Handicap findet man bei Raul, es finden sich viele Links zu Projekten und anderen Blogs:

10 Missverständnisse über Sex und Behinderung

 

 

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iSlam Applekapitalismus

Die Mehrheit aller Menschen auf diesem Globus ist muslimischen Glaubens.

Jede Religion, jeder unkritische blinde Glaube kann missbraucht werden, gebildete aufgeklärte Gesellschaften haben aufgehört ihre Gesetze und die sittliche Moral, aus der Annahme eines wahren Wortes zu ziehen und sich der Vernunft und des Verstandes bedient (oder dem Kapitalismus) um Regeln und Gesetze für das Zusammenleben zu formen.

Ich hab ein Problem mit der Islamfeindlichkeit. Diese wird von der konservativen und politisch Rechten missbraucht und generalisiert, dabei gibt es ein gesundes Maß an Kritik; Widerspruch und Ablehnung einzelner Handlungen und Ansichten, die religiös Begründet werden.

Es ist schwer Falsch und schlicht dumm Menschen nach ihrem Geburtsort, ihrem Aussehen oder ihrem Glauben pauschal bestimmte negative Eigenschaften zuzuschreiben und sie abzulehnen. Mit Sicherheit gibt es genug gemäßigte Muslime deren Glauben ebenso wenig oder viel Probleme bereitet, wie die anderer Religiöser. Es gibt nur eine Forderung: Handlungen dürfen nicht religiös Begründet oder Legitimiert werden.

Als Atheist akzeptiere ich das Gefühl von Hoffnung und Beruhigung, dass der Einzelperson helfen kann. Doch ich kann die gesellschaftlichen Dimensionen jeden Glaubens nicht akzeptieren.

Man kann von Individuen also Einzelpersonen nicht verlangen, sich gegen die eigene Familie zu stellen, die Unterstützung durch ihre Freunde und Bekannte oder sogar staatlichen Stellen bekommt. Es gibt immer mal einzelne Personen die es schaffen, sich von ihrem Umfeld loszureißen da die Forderungen an sie, wie etwa ein Ehrenmord oder eine Zwangsheirat, so einschneidend sind, dass die Abkehr von der eigenen Familie sinnvoller ist als das eigene Leben zu opfern.

Wer nun glaubt es sei der Islam und nicht jeder Glaube, jede Form der Religiosität, die eine gesellschaftliche Dimension annimmt, der irrt. Gebetet wird wenn es eng wird, wenn der Tod und das Leid gegen das man sich nicht mehr stellen kann, zu einem kommt, dann braucht es den Glauben, die Hoffnung auf ein Morgen an dem alles besser wird oder es etwas zu Essen gibt.

Glaubt mal nicht das es nicht auch christliche Ecken in Europa gibt, wie Polen oder Gemeinden in den USA die von der gesellschaftlichen Dimension, der falschen Moral, die aus der Religiosität entspringt, geprägt sind und gleichwertig negative, schwachsinnige Regeln pflegen.

Der Islam ist so leicht zu kritisieren, da er in Ländern vertreten ist die Arm sind, wo es manchmal um Leben und Tod oder ein politisches System geht das legitimiert und geschützt werden muss (Saudi-Arabien). Dort wo Wohlstand, Bildung, Gleichheit, Zufriedenheit herrscht verschwindet auch die Religion oder das Opium. Nein, die USA ist für die Mehrheit der Amerikaner keine Gesellschaft die ihnen Bildung, Wohlstand und Gleichheit zukommen lässt.

Religiosität ist wie Drogen, nur kranke unsoziale bildungsarme Gesellschaften in denen viel Leid, Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit herrscht, hat viele unzufriedene Religiöse oder Drogenabhängige.

Der Kampf gegen Krieg, Armut, Hunger und Unterdrückung ist der erste Schritt zu Gesellschaften ohne Religion, denn nur Bildung oder die Vernunft kann sie reformieren.

Mit China als Einparteiendiktatur darf gehandelt werden, das Argument ist hier, mit dem zunehmenden Handel kommen auch die Rechte also Vertragsrecht und Sicherheit für die die Wohlstand erlangen, das dieser nicht durch Unrecht gefährdet werden darf.

Dort ist die Theorie des wirtschaftlichen Stärkens der Region gegen Ungleichheit und Unrecht als Argument zulässig.

http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-03/sexualitaet-islam-macht/seite-2

In seinen historischen Kerngebieten ist der Islam eingebettet in stramm autoritäre Machtstrukturen. Zudem sind sie patriarchal, und die Macht des Vaters der Nation – sei es ein König, ein Diktator oder ein Mullah – spiegelt sich in der Autorität des Vaters der Familie. Diese Strukturen sind ihrem innersten Wesen nach konservativ, wenn nicht gar fundamentalistisch. Sie wissen genau, was für ein mächtiges Werkzeug sozialer Kontrolle in Religion verpackte Sexualität darstellt – insbesondere wenn es gegen Frauen und Jugendliche gerichtet wird.

In dieser Klemme steckt keineswegs allein die islamische Welt. Man betrachte nur die jüngsten Aufregungen über Homosexualität in Uganda oder sexuelle Gewalt in Indien oder Abtreibung in Brasilien. Aber einige Merkmale stechen hervor. Sexualität ist verknüpft mit Scham – besonders für Frauen – was sie zu einem kraftvollen Unterdrückungswerkzeug macht, dessen sich Machthaber mit verheerender Wirkung bedienen.

http://hpd.de/artikel/islam-und-sexuelle-diskriminierung-12865

Auch der nicht reformierbare Islam in seinen politischen Ausprägungen zeigt sich als ernstzunehmende Konkurrenz dem universalen ethischen Sinngehalt des mekkanischen Korans gegenüber. Gewiss benötigt die islamische Welt dringend nicht nur eine sexuelle Erziehung, welche Frauen und Männer als gleichberechtigt ansieht, sondern auch eine reflektierende Islam- und Selbstkritik auf Grundlage des Vernunftgebrauchs, die den Weg für die Etablierung eines modernen und humanistischen Islams ebnet. Auf einen nicht kritikfähigen und unaufgeklärten Islam kann die Aussage „der Islam gehört zu Deutschland“ nicht zutreffen.

http://www.infosperber.ch/Sexismus/Religion-Menschenrechte

Die Angst vor «der Frau» – das ist die Angst vor der Sexualität

Die Angst vor «der Frau», das heisst vor der unberechenbaren Sexualität, ist allen monotheistischen Religionen und patriarchalen Kulturen gemeinsam. «Nicht nur im wahhabitischen und salafistischen Islam, sondern auch im orthodoxen Judentum oder in der katholischen Klerikerkirche gilt die Frau als Quelle der Versuchung und der Mann als zu schwach, ihr zu widerstehen.» Schreibt Michael Meier am 11. April im Tages-Anzeiger. Der Blick auf «den Islam» ist für christlich & jüdisch geprägte Kulturen immer auch ein Blick in eine mehr oder weniger weit zurückliegende Vergangenheit. Ein Schulfreund erzählte mir – er besuchte damals ein katholisches Internat in der Innerschweiz –, ihre Bubenklasse müsse jeweils die Strassenseite wechseln und den Blick abwenden, wenn ihnen auf dem Trottoir Mädchen entgegenkämen. Das war in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts.

Ist Kapitalismus als Religion besser? Der erste der auf der Bühne diese Theorie und den Vergleich ausbreitete war Volker Pispers, Max Uthoff hat das erst später aufgegriffen und fast das selbe nochmal Konstatiert.

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Sexistische Werbung und religiöse Kopfbedeckungen

Mir sind die Artikel zu dem Gesetzentwurf von Heiko Maas auch aufgefallen, nur, es gibt nicht eine Zeile die irgendwie erahnen lässt was im Gesetz steht. Wer weiß ob sich überhaupt was ändert. Ich gehöre zu der Fraktion die eine Einschränkung von nackten Körpern, die öffentlich gezeigt werden, nicht gut findet. Ich würde es sogar befürworten noch mehr Geschlechtsteile im öffentlichen Raum zu sehen, nur dann eben unbearbeitet und nicht von der Werbung und Photoshop idealisiert.

Das Problem ist nicht die Darstellung der Dinge, wie sie sind, sondern die unrealistische idealisierte die dann dafür sorgen kann, das Menschen glauben sie müssten den falschen Darstellungen entsprechen zum Schönheitschirurgen gehen um sich die Schamlippen verkleinern zu lassen oder was es da sonst so gibt.

Ich sehe das Problem auch woanders, auf Bildschirmen die jeder mit sich rumträgt sind dauernd nackte objektifizierte, sexualisierte und sexuell aktive Menschen, die Diskrepanz zum öffentlichen Raum dann noch zu erhöhen bringt keine Besserung, sondern ist eher sowas wie eine Verschleierung der Dinge die wirklich abgehen.

Gestern lief ein kurzer Beitrag in heute+ mit einer jungen Frau, Nemi El-Hassan, die bewusst und von sich aus quasi aus Protest und aus Überzeugung ein Kopftuch trägt, wie vielleicht die Mehrheit der muslimischen Frauen. Sie hat mit allem was sie sagt recht, ein Kopftuch zu tragen ist ein von unserem Grundgesetz verbrieftes Recht, was man ihr und keiner anderen Muslima nehmen sollte.

Sie führt aus, dass sie nicht verlange das alle Muslima ein Kopftuch tragen sollten. Was meine atheistischen Gefühle verletzt: Kant hat richtig formuliert um zu bewerten ob die eigenen Handlungen gut und richtig seien solle man sie daraufhin prüfen ob sie zum allgemeinen Gesetz werden sollen. Ich fühl mich auch komisch, wenn ich Ordensschwestern also Nonnen sehe. Mich gruselt starke Religiosität wohl ein wenig, keine Ahnung wo das herkommt.

Was das Kopftuch anbelangt, so hab ich da bestimmt auch starke Wissenslücken, ich weiß nicht ob die Angst darin besteht ob wir Männer auf die Haare geil werden, also ob es dabei um Anziehung geht, sollte das der Beweggrund sein, dann folgte auf ein Kopftuch gleichzeitig ja auch die Forderung sich nicht zu Schminken oder aufreizend zu Kleiden also Schuhe mit Absetzen zu tragen, da diese ja Brust und Po heben und somit das befeuern was man vermeiden möchte. Sofern es wirklich um die Haare geht könnte man diese ja auch zur Glatze abrasieren und ohne Kopftuch rumlaufen und täte damit der eigenen Religiosität genüge. Wir sind uns also einig, das es dabei um die zur Schaustellung des eigenen Glaubens und dessen Richtung geht?! Ähnlich einer Kette mit Kreuz.  Wer das tut der sollte sich dann halt auch bewusst sein das darauf reagiert wird. Das was ich als Atheist denke und dann nicht sage sind zwei Vermutungen entweder das Umfeld von ihr ist religiös und verfolgt rückschrittliche Ansichten und Verhaltensregeln die auf keiner fundierten Begründung fußen. Oder aber sie hat nicht die Fähigkeit sich des eigenen Verstandes zu bedienen und die Krücke des Glaubens wegzuwerfen, abzustreifen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

 

Ich hoffe einige von euch kennen die  Geschichte des Pastafarian aus Österreich der nach einer psychologischen Begutachtung der Amtsärztin, ein Sieb auf seinem Führerscheinfoto tragen darf, als religiöse Kopfbedeckung.

http://hpd.de/node/11886

Auch in Deutschland wurde dem Glauben an das Fliegende Spaghettimonster jetzt die Anerkennung zuteil, die ihm längst gebührt. Mitglieder der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters („Pastafari“) dürfen sich nun auf Passbildern für amtliche Dokumente mit ihrer religiösen Kopfbedeckung, dem Piratenhut oder Piratentuch, ablichten lassen.


Antichrist Superstar – Marylin Manson 

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Sexuelle Frustration junger Muslime

Muslimische Gesellschaft

Sexuelle Frustration junger Muslime

Von Rebecca Hillauer

Da wir keinen Sex haben dürfen, denken wir andauernd an nichts anderes. Wir sehen Frauen nur noch unter dem Gesichtspunkt, wie wir Sex mit ihnen haben könnten. Und wir fangen an, sie wie Objekte zu behandeln.

Wenn die Geschlechter einen normaleren Umgang haben dürften, würden Männer Frauen auch in ihrer Persönlichkeit wahrnehmen und mehr respektieren.

 

MEHR ZUM THEMA

Aus den Feuilletons – Der Koran und der Sex
(Deutschlandradio Kultur, Kulturpresseschau, 17.01.2016)

Ägypten – Frust junger Männer entlädt sich in sexueller Gewalt
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 13.01.2016)

Islam und Homosexualität

Hilfe für schwule und lesbische Einwanderer

Ich bin Atheist und Humanist ich habe kein Problem mit Personen, aus irgend einer anderen Ecke der Welt, es geht sich um die soziologische Sicht, nicht um die Generalisierung das alle jungen Muslime ähnlich destruktiven Umgang bei der Frage nach gesunder Sexualität pflegen, müssen. Man muss von dem einen Extrem nicht immer sofort in das andere fallen und behaupten, alle seien sexuell Frustriert oder hätten eine niedrigere Hemmschwelle gegenüber Gewalt. Männer und Frauen überall auf der Welt sind gleich stark oder schwach triebgesteuert und liebenswert, es gibt halt nur ungesunde, meist durch Religion begründete, gesellschaftliche Strukturen die das ein oder andere fördern. Hier zeigt sich nur was eine zu rigide Sexualmoral für Folgen haben kann. Das was einem im Leben eigentlich helfen und stärken sollte, der Glaube, pervertiert sich in seiner gesellschaftlichen Dimension manchmal.

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Was wir über Sex denken und die empirische Realität dazu

Science Slam Berlin: Jessica Bahr vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit ihrem Vortrag über Sex-Mythen: „Fakt und Fiktion über Sexualität – Was wir über Sex denken und die empirische Realität dazu“.

Das Institut für Männergesundheit am UKE widmet sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Sommer der Prävention, Sexualmedizin (auch der Paarbeziehung und damit verbunden der weiblichen Sexualität), Sport- und Anti-Aging-Medizinischen Fragestellungen und operativen Eingriffen am äußeren Genitale.

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Master of Sex Education

Jemand der, wie ich, aus Vergnügen Frauen fesselt und auch schon mal schlägt, der muss sich sehr bewusst sein, über das was er wie tut. BDSM bringt ganz natürlich das Hinterfragen mit. Warum gefällt dir etwas, was daran gefällt und wie kann man es steigern oder reduzieren?

Man will den Trieb die Lust und die Emotionen verstehen.

  • An der Hochschule Merseburg gibt es ab diesem Jahr einen weiteren Studiengang mit dem Titel „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“.

Der Ansatz ist in sofern neu als das er körperorientierter ist:

Was ist das Besondere an dem neuen Studiengang?

Wir arbeiten vor allem mit dem Modell «Sexocorporel». Das ist ein Konzept, das von Professor Desjardins an der Universität Montréal entwickelt wurde. So wie die Psyche das Sexualverhalten beeinflusst, kann dies auch über den Körper verändert werden. Der Körper ist ein zentrales Element des Studiengangs. Es werden beispielsweise Atem- und Wahrnehmungsübungen oder An- und Entspannungstechniken gelehrt. Es soll gezeigt werden, wie Sexualverhalten über persönliche Lernschritte verändert und lebenslang weiterentwickelt werden kann.

Fachberater helfen beim Liebesleben

Der Studiengang findet unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Stumpe statt.

Diese besondere Interaktion nutzt SexoCorporel, um unbefriedigende sexuelle Muster zu verändern. Anstatt sich „kognitiv“ und „psychisch“ damit zu befassen, wird primär der Körper beobachtet und anhand kleiner Veränderungen dazu animiert, neue (Lust)-Erfahrungen zu machen. Diese neuen Erfahrungen mit unserem Körper beeinflussen unsere Kognitionen und können sie verändern.

 

 

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Mal nachfragen

Was sind normale Sexfantasien? Sollte man überhaupt anfangen dort Normen festzulegen? Ist nicht das einzige Kriterium, ob etwas problematisch ist, wenn andere oder man selbst darunter leidet?

Solange es einem gut geht, egal mit welcher Neigung, Fantasie und welchen Gelüsten und man sie legal ausleben kann, ohne sich und anderen zu schaden, ist eigentlich relativ egal ob es normal ist oder nicht.

Ein bisschen Individualität ist doch gut. Warum da starke Normen ziehen?

Wir sind leider etwas zu spät bei diesen Fragen, es gibt die Klassifizierung von sexuellen psychischen Störungen schon, zum Beispiel Sadismus fällt darunter.

Wie stark die Definition, von dem schwankt, was als normal und damit als okay und nicht kritikwürdig oder irgendwie problematisch aufgefasst wird, bemerkt jeder der einige Jahrzehnte zurückschaut und feststellt, wie andere Generationen mit ihrer Sexualität (Trieb/Lust/Geilheit) umgegangen sind.

Nehmen wir an, meine Partnerin würde es lieben, mir beim Sex ihren kleinen, am besten feuchten, Finger ins Ohr zu stecken und das total geil und erotisch finden und ihr das effektiv schneller zum Orgasmus verhelfen. Für mich wäre das definitiv sehr anormal und ich würde schon mal nachfragen, woher sie diese sehr ungewöhnliche Vorliebe hat und warum sie das geil findet. Wären Liebesfilme und Pornos jedoch voll von Darstellern denen ständig einer abgeht, wenn sie Finger befeuchten und die dem Partner ins Ohr schieben, wäre klar woher sie das hat.

Für mich als normal oder „schon mal vorkommend“ ist das spüren der Fingernägel im Rücken, da würde ich dann auch nicht mehr groß fragen, gibt Frauen die machen das.

Würden wir uns mit dem kleinen Finger und dem Ohr fortpflanzen gäb es massenhaft Menschen die sich ihres kleinen Fingers schämten und Frauen die nur mit Ohrenschützern herumlaufen würden. Scham und Ekel werden erlernt. (Iiihihi eine Spinne) Freiliegende Ohren und kleine Finger in der Öffentlichkeit würden als F65.2 Störung gelten: Exhibitionismus.

Zurück zur Wissenschaft:

Prof. Dr. Schleim ist aufgefallen, das seine Studenten, bei der Frage ob sexuelle Präferenz genetisch determiniert also vorgegeben sei, klar an eine genetischen Ursache glauben. Das Problem dabei ist, dass es keine Daten gibt die das hergeben.

Was also ist normal? Egal ob das was als normal begriffen wird nun dynamisch aufzufassen ist. Was sind normale Sexfantasien?

Kanadische Forscher sind der Frage nachgegangen indem sie 1517 Personen, beiden Geschlechts befragt haben.

Ungewöhnliche Fantasien waren etwa Fantasien von Sex mit Prostituierten oder Cross-Dressing, zu den typischerweise geäußerten gehörten Oralsex und Sex mit mehreren Partnern (vor allem eine Fantasien von Männern) sowie Sex an romantischen Orten (bei Frauen). Frauen fantasierten häufiger über Dominanzspiele und Unterwerfung, Männer über Sex mit fremden Partnern – interessanterweise, so die Forscher, oft auch von Sex ihrer Partnerin mit fremden Männern. Die weiblichen Befragten machten besonders deutlich, dass sie etwa Unterwerfungs- und Dominanzfantasien nicht real ausagieren wollten. Männer dagegen würden im Mittel vor allem die konventionelleren ihrer Vorstellungen häufiger gerne auch ausleben – oder gaben dies zumindest im Fragebogen an.

Das original Paper, als PDF gibt es hier.

Und ich dachte immer, ich kenne alle ungewöhnlichen Fantasien die auftauchen könnten aber das 1,4% angaben, Sex in der Schwerelosigkeit als Vorstellung zu haben – naja so uninteressant wäre das nicht.

Haben sich eigentlich schon mal welche beim Guinessbuch gemeldet, als erste Menschen die außerhalb der Erde Sex hatten?

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