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Schlagwort: Empfehlung

Empfehlung piqd004 Besserer Sex!

Wir sind erwachsen und gebildet, wir sind von sexualisierten Medien umgeben und angeblich frei, aber irgendwie schaffen wir es immer noch nicht, “normal” über Sex zu reden. Theresa Bäuerlein will das ändern.

https://podcast.piqd.de/2016/09/16/piqd004-besserer-sex/

 

Theresas piqs zum Thema

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Utopische Betäubungsmittelpolitik

Manchmal möchte man es sich einfach machen. Warum noch über die Legalisierung von Marihuana streiten, einfach alle Substanzen freigeben. Die Preise verfallen, die Drogen werden sauber, die Beschaffungskriminalität endet, die Gewinne der Drogenbanden werden legal und versteuert. Drogenkriege werden beendet. Die Finanzierung, mit den Gewinnen aus dem Drogenhandel, von anderen Kriegen ebenfalls. Die Pharmafirmen werden Rauschprodukte auf den Markt bringen und mit den wenigsten Nebenwirkungen werben, Apotheker werden zu Beratern, welche Art Rausch man wünscht und welches Produkt den geringsten Schaden und Abhängigkeit bedeutet. Man führt das Ampelsystem auf den Rauschmitteln ein, was die Lebensmittellobby seit einem Jahrzehnt bei den Nahrungsmitteln erfolgreich verhindert. Da Deutschland das einzige Land mit dieser Art liberalen Gesetzgebung ist, wird es zum globalen Exporteur für all diese Wirkmittel. Deutschland wird bekannt für die Möglichkeit jede Substanz zu erwerben und das auch noch rein und korrekt dosiert, zu Preisen die so fair sind, so einfach, wie Mohn oder Hanf anzubauen, zu kultivieren sind.

Es gab in Hamburg doch mal das Studien-Projekt, Heroin an Abhängige auszugeben und nicht Methadon. Alle die teilnahmen konnten sich wieder um ihren Alltag kümmern und mussten sich nicht mit der Beschaffung und den Folgen, wie der meist kriminellen Geldorganisation herumschlagen. Einige fanden wieder einen Job, eine Wohnung und zurück in einen geregelten Alltag. Eine Substanz die verfügbar ist und fast umsonst zu haben stellt sozial kein Problem mehr dar. Wer ist denn so blöd noch Heroin zu nehmen, wenn es Substanzen gibt die weit weniger Abhängig machen und unproblematischere kognitive Hirnstoffwechselfolgen?

Das Graffitireinigungsmittel, GBL tötet einen, wie jedes andere Reinigungsmittel was unter der Spüle steht, wer ist so blöd und trinkt das? Wenn er nicht einer die 10.000 ist, die jedes Jahr in Deutschland, Suizid begehen. Eine erschreckend hohe Zahl für eine Wohlstandsgesellschaft, über die man mal qualifiziert reden sollte.

Die nächste Produktgruppe die Pharmafirmen etablieren werden, sind leistungssteigernde Pillen die man zum Lernen oder vor Prüfungen nehmen kann. Neben Olympia und den Paralympics werden sich die Chemolympics etablieren, für die Sportler die Substanzen einnehmen. Welche das sind können sie dann hinten auf dem Trikot tragen.

Alkohol ist eine wirklich miese Droge niemand sollte die missbrauchen oder Alkohol gebrauchen, fragt mal Polizisten, wie viele Einsätze die haben wo einer der Beteiligten Alkohol konsumiert hat vom Straßenverkehr über Streitereien, lauter Musik oder Übergriffe, die gesellschaftlichen Kosten nur für diese Substanz, deren Missbrauch als Krankheit definiert ist, sind viel höher als man so annimmt.

Es ist eigentlich unklug und auf lange Sicht nicht hilfreich, bewusstseinsverändernde Stoffe zu sich zu nehmen. Streng genommen sollte man ein Rauscherlebnis nur denen zugestehen, die sonst gesund sind mental und durch ihre Alltagsführung und eben alt genug, da selbst Marihuana bei Gehirnen unter 25 und bei einem regelmäßigen Konsum Folgeschäden bedeutet, wie Depression. Bei einer Drogentherapie wird nach der Abstinenz, die eigentliche meist psychosoziale und psychologische Ursache behandelt, die zu einem Dorgenmissbrauch geführt hat. Die Faustregel hinter dem Dorgenmissbrauch steht immer ein Problem, gilt dafür.

Neben dem Alkohol gibt es Tausende Medikamenten-Abhängige auch ohne meinen utopischen Vorschlag.

Pro Jahr werden von der Bundesopiumstelle rund 13 Millionen Betäubungsmittelrezepte ausgegeben.

Warum sind die Dinge heute, wie sie sind? Auch Kaffee war mal illegal, Ärzte rauchten und warum haben wir eine Bundesopiumstelle? Ich zitiere mal für den historischen Kontext:

Die maßgebliche Konferenz dazu fand 1911/12 in Den Haag statt. Zunächst wurde ein Abkommen formuliert, das in der Folge von allen beteiligten Staaten unterzeichnet werden sollte. Einige Länder, darunter auch das Deutsche Reich, hatten durch den uneingeschränkten Opiumhandel jedoch große wirtschaftliche Vorteile. Ihr Interesse an einer Regulierung des Opiumverkehrs war dementsprechend gering, so dass das Abkommen zunächst nur von wenigen Ländern unterzeichnet wurde. Das Deutsche Reich wurde mit dem Versailler Vertrag verpflichtet das Abkommen zu ratifizieren und tat dies 1920. Im selben Jahr wurde ein Gesetz zur Umsetzung des Abkommens erlassen. Danach fand eine viel stärkere Kontrolle des Verkehrs mit Betäubungsmitteln durch die Opiumverteilstelle im Reichgesundheitsamt statt, die 1924 durch die neu gegründete Opiumabteilung abgelöst wurde.

Aus dieser Opiumabteilung ging 1952 die Bundesopiumstelle hervor. In der Bundesopiumstelle des BfArM arbeiten rund 50 Beschäftigte, darunter Wissenschaftler und Verwaltungsbeamte, bzw. -fachangestellte.

Stand heute ist also es gibt kein Recht auf Rausch, kognitiv schädliche Substanzen mit Suchtpotenzial werden kontrolliert und reguliert, eben auch um ungeborenes Leben zu schützen, Jugendliche und Erwachsene die beim einmaligen Konsum, bestimmter Substanzen, sofort negative Nebeneffekte erwarten können, wie Abhängigkeit oder körperliche Schäden. Pispers zu Alkohol und Marihuana.

Krankheiten und Leiden, Schmerzen beheben durch Medikamente, vor allem in der Palliativmedizin, die durch klinische Studien durch sind und auf Neben-, Folge und Wechselwirkungen hin überprüft wurden, gibt es. Alleine für die Leistungssteigerung und den Rausch verweigert man das Testen von Substanzen und deren Klassifizierung als hilfreiches Rauschmittel. Alles ist Gift es kommt nur auf die Dosis an.

Um die Funktionen des Gehirns besser zu verstehen wird in einigen Labors immer noch LSD verabreicht, nur eben dosiert und kontrolliert.

Für die Studie nahmen 15 Probanden unter Aufsicht LSD und wurden dann im Magnetresonanz-Tomographen untersucht.

Es bleiben die lokalen und globalen Probleme des Drogenhandels und der Gewinne. Es braucht etwas gegen den Schwarzmarkt und die Kriminalisierung der Endverbraucher, es braucht deren Schutz gegen verunreinigte Ware und genug Wege raus aus dem Konsum und der Sucht. Jeder Konsument der abhängig ist und sei es nur vom Nikotin, weiß um die Schädlichkeit seines Handelns und die negativen Folgen die er erlebt. Jeder Abhängige weiß um seine Situation.

Portugal hat eine ganz eigene Geschichte, bei dem Kampf gegen die Drogen nur verlief diese weit positiver als die mexikanische Geschichte. Ein Grund dafür ist der legale Konsum aller Drogen.

So bleibt festzustellen, dass die portugiesische Reform den verelendeten Heroingebrauchern am meisten geholfen hat. Deren drogenbedingte Todesfälle gingen in Portugal signifikant zurück. Die zweite Erkenntnis: Der Begriff der „Entkriminalisierung“ muss kein politisches Schreckgespenst sein, sondern könnte zukünftig eine Palette von Möglichkeiten beinhalten, wie rechtlich und kulturell mit den Gebrauchern und Genießern von illegalen Drogen umgegangen wird. Dafür allerdings müssten die politischen Akteure überhaupt den Gestaltungs- und die Wissenschaft den Forschungswillen aufbringen. Es wundert doch sehr, dass niemand sich aufmacht heraus zu kriegen, wie die Effekte einer Entkriminalisierung sauber zu messen sind.

Einfach alles auf allen Ebenen Legalisieren und Entkriminalisieren, dem freien unreguliertem Markt unterwerfen, ist keine gute Lösung, es braucht Prüfung und Bewertung der Rauschprodukte, es braucht die Dosierung, Betreuung und Beratung, es braucht die Überwachung und die Verbote, nach Studien, der Rauschpillen deren Nebenwirkungen zu krass sind. Das alles eben nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und wir Sucht Erkranke haben.

Das Thema ist zu groß und umfangreich um es abschließend zu bewerten aber es streift die Fragen nach dem Zusammenleben und dem Glück, der Zufriedenheit.

/edit

https://podcast.piqd.de/2016/11/11/piqd009-warum-sind-drogen-illegal/

http://www.deutschlandfunk.de/drogenpolitik-portugals-liberaler-weg.724.de.html?dram:article_id=351555

Hätte ja niemand erahnen können, dass sich Sozialarbeit in Form von Helfen und Kümmern um Menschen also die Schwachen und Kranken der Gesellschaft, sich positiv auszahlt.

Tiefer und weitergehend mit Frank, Fefe und Gast

In der Sendung geht es um Drogen / Rauschgift. Wegen der Fülle des interessanten Materials haben wir uns auf die kulturhistorischen Aspekte von Opium und Kokain beschränkt.


Wie die Alkoholindustrie uns dazu bringt, immer weiter zu trinken

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Muslime verweigern Frau den Händedruck

Wie umgehen mit Schülern die einer Frau nicht die Hand geben wollen? Ich würde allgemeingültig sagen, sollte ein Kind oder Jugendlicher jemandem, nicht die Hand geben wollen, weil er sich damit unwohl fühlt, ist das sein gutes Recht. Woher das nicht wollen kommt, ist nebensächlich.

Für mich handelt es sich nicht um eine abschliessende Lösung. Wir haben ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben, wie wir in Zukunft mit dieser Thematik umgehen wollen.“

Der Kontext ist, dass es sich um zwei muslimische Jungen handelt, die der Lehrerin nicht die Hand geben wollen.

Deutlicher Widerspruch kommt hier von der Politikwissenschaftlerin Elham Manea, einer liberalen Muslimin. „Es geht nicht um Respekt. Es geht um eine Weltanschauung, die die Frau als sexuelles Objekt betrachtet.“

Wenn mir ein Kind oder Jugendlicher nicht die Hand geben will, dann habe ich das zu respektieren, egal wie seine Motive sind. Das war mein erster Gedanke.

Der zweite ist: Die Mehrheit der Menschen im asiatischen Kulturkreis verbeugt sich und gibt sich ebenfalls nicht die Hand, es gibt alternative Möglichkeiten sich zu begrüßen, die Schule hätte auch auf eine Verbeugung der Schüler bestehen können und diese bei wenigstens 50 Grad festsetzen.

Es ist völlig okay körperlichen Kontakt zu verweigern, egal aus welchem Kontext heraus. Asiaten die an der Schule lernen hätte man diese Option sicherlich gestattet.

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LinkJump #6

Das Münchner Start-up Lazeeva kündigt sich als “neue erotische Lifestyle Marke” an. Das Start-up will bald sich dabei als “Erotik App Store” einen Namen machen.

Lazeeva Blog

Aber mit den Pornos ist es wie mit den bunten Blättern im Arztwartezimmer. Jeder weiß, was darin steht, aber keiner will sie gelesen haben. Franziska, 29, ist an diesem Abend eine der wenigen Kandidatinnen, die dazu steht. Sie schaue sich ab und zu gerne mal Pornos im Internet an, sagt die Vertriebsangestellte, „am liebsten welche mit Romantik“, keine 08/15-Filme, die davon erzählen, wie der Postbote dreimal klingelt und beim vierten Mal, nun ja, kommt. Franziska rollt mit den Augen. „Die sind mir zu realitätsfern.“

„Früher versuchten vor allem die Rechtsextremen selbst, das klassische Rollenbild aufrecht zu erhalten: Die Männer sind aktiv, die Frauen nur die daneben stehenden Freundinnen.“ Doch das Klischee vom passiven Weibchen stimme längst nicht mehr. „Dass es ebenso viele rechtsextreme Frauen wie Männer gibt, kann man in den sozialen Netzwerken jetzt besser beobachten denn je“,

  • Gepflogenheiten

Die amerikanische Bevölkerung gilt immer noch, besonders außerhalb der Großstädte, als prüde. Nacktheit ist häufig ein Tabu. „Oben ohne“ zu baden ist häufig untersagt und die absolute Ausnahme.

Das Verwaltungsgericht Köln hat mit Urteil vom 22.9.2014 (Az. 13 K 4674/13, BeckRS 2014, 56576) einem Privatsammler einen Anspruch auf die Fertigung und Herausgabe einer Kopie eines indizierten Sexfilmes gewährt

Zwölf Jahre lang hat die US-amerikanische Regierung nur noch Entwicklungshilfeorganisationen gefördert, die die sogenannte “prostitution pledge” unterzeichneten. Sie mussten sich vertraglich darauf festlegen, als Organisationen nicht für legale Sexarbeit einzustehen und im Ausland (wofür sie die Förderung erhielten) nicht mit Organisationen zusammenzuarbeiten, die legale Sexarbeit auf irgendeine Art und Weise “förderten”.

Die US-amerikanische Regierung unter Bush zählte auch HIV-Präventions-Projekte dazu, die Prostituierte über HIV und andere Geschlechtskrankheiten aufklärte. Solche, die Kondome verteilten. Das alles galt als “Unterschützung” von Prostitution. Leider hatte diese Vorgabe immer noch spürbare Folgen für gesundheitspolitische Projekte im Bereich der Sexarbeit, da dadurch eine Vielzahl von Organisationen der Geldhahn abgedreht wurde.

Fast alle Jugendlichen, die sich als lesbisch oder schwul, oder auch als bisexuell, trans- oder intergeschlechtlich outen, befürchten, damit bei Eltern und Lehrern, Freunden und Mitschülern auf Ablehnung zu stoßen. Und ihre Sorge ist berechtigt: Nicht heterosexuell sein ist auch heute noch alles andere als selbstverständlich

Ich bin. Ich liebe. Ich muss dafür kämpfen.

Sexologe Willy Pasini sagt, solche Gruppentreffen unter Frauen würden zunehmend geschätzt. «Die Teilnehmerinnen verwirklichen ihre bisexuellen Fantasien.» Oft seien es nämlich nicht homosexuelle Frauen, die sich dieses Vergnügen gönnten. «Sex mit einer anderen Frau kann auch einfach die Frucht von Neugier sein.»

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Was wir über Sex denken und die empirische Realität dazu

Science Slam Berlin: Jessica Bahr vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit ihrem Vortrag über Sex-Mythen: „Fakt und Fiktion über Sexualität – Was wir über Sex denken und die empirische Realität dazu“.

Das Institut für Männergesundheit am UKE widmet sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Sommer der Prävention, Sexualmedizin (auch der Paarbeziehung und damit verbunden der weiblichen Sexualität), Sport- und Anti-Aging-Medizinischen Fragestellungen und operativen Eingriffen am äußeren Genitale.

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Master of Sex Education

Jemand der, wie ich, aus Vergnügen Frauen fesselt und auch schon mal schlägt, der muss sich sehr bewusst sein, über das was er wie tut. BDSM bringt ganz natürlich das Hinterfragen mit. Warum gefällt dir etwas, was daran gefällt und wie kann man es steigern oder reduzieren?

Man will den Trieb die Lust und die Emotionen verstehen.

  • An der Hochschule Merseburg gibt es ab diesem Jahr einen weiteren Studiengang mit dem Titel „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“.

Der Ansatz ist in sofern neu als das er körperorientierter ist:

Was ist das Besondere an dem neuen Studiengang?

Wir arbeiten vor allem mit dem Modell «Sexocorporel». Das ist ein Konzept, das von Professor Desjardins an der Universität Montréal entwickelt wurde. So wie die Psyche das Sexualverhalten beeinflusst, kann dies auch über den Körper verändert werden. Der Körper ist ein zentrales Element des Studiengangs. Es werden beispielsweise Atem- und Wahrnehmungsübungen oder An- und Entspannungstechniken gelehrt. Es soll gezeigt werden, wie Sexualverhalten über persönliche Lernschritte verändert und lebenslang weiterentwickelt werden kann.

Fachberater helfen beim Liebesleben

Der Studiengang findet unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Stumpe statt.

Diese besondere Interaktion nutzt SexoCorporel, um unbefriedigende sexuelle Muster zu verändern. Anstatt sich „kognitiv“ und „psychisch“ damit zu befassen, wird primär der Körper beobachtet und anhand kleiner Veränderungen dazu animiert, neue (Lust)-Erfahrungen zu machen. Diese neuen Erfahrungen mit unserem Körper beeinflussen unsere Kognitionen und können sie verändern.

 

 

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