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Schlagwort: Frauen

Empfehlung piqd004 Besserer Sex!

Wir sind erwachsen und gebildet, wir sind von sexualisierten Medien umgeben und angeblich frei, aber irgendwie schaffen wir es immer noch nicht, “normal” über Sex zu reden. Theresa Bäuerlein will das ändern.

https://podcast.piqd.de/2016/09/16/piqd004-besserer-sex/

 

Theresas piqs zum Thema

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Slut Shaming

Eine schöne Einzelmeinung von Rayk. Arbeitstitel: Gute Frauen, schlechte Frauen

 

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Porno provoziert nur noch mit Kleidungsstücken @miakhalifa

Provokation ist manchmal wichtig.  Aufmerksamkeit ist ein wichtiges Gut. Für Marken ebenso, wie für Parteien oder politische Ideen. Kunst kann politisch sein. Was das Zentrum für politische Schönheit unter Beweis stellt, wenn es Kunstförderungen für ihre Projekte beantragt und bewilligt bekommt. Da Nacktheit, auch bei uns, Aufmerksamkeit generiert und man sich zugleich dem Kulturgut Kleidung entledigt, bin ich ein großer Freund dieser Provokation. Femen ist also genau die Art Protest die mir gefällt. Natürlich ist jede Frau frei sich zu kleiden und zu entkleiden wie sie möchte.

Eine Pornodarstellerin die bewusst Kopftuch trägt ist damit ebenso Kunst, wie billiges Marketing. Bei den vielen vielen Pornodarstellerinnen und Filmen und Angeboten, muss man sich ja irgendwie abheben. Versauter und extremer werden ist kaum noch möglich. Sobald sich Empört und Aufgeregt wird hat man die Stelle getroffen die etwas bewegt und alles ist besser als Stillstand.

Wäre das Mädchen zu mir gekommen und hätte gesagt: ich trag ein Kopftuch beim Dreh, das bringt mir Klicks aus muslimischen Staaten. Ich hätte ihr gesagt, dass sie A nicht die Erste wäre und B das das sicherlich nicht funktioniert aber weit gefehlt:

Wenn arabische Schimpfwörter nicht mehr ausreichen, um zu beleidigen, muss neuerdings ihr Name herhalten: „Mia Khalifa ist ehrenhafter als unsere Führer!“, hieß es kürzlich bei Demonstrationen in Beirut. Und bei Protesten in Bagdad war auf Transparenten ein ganz ähnlicher Slogan zu lesen: „Mia Khalifa ist ehrenhafter als das irakische Parlament!“

Mia Khalifa also.

Den meisten Hass, schrieb Khalifa kürzlich auf Twitter an ihre derzeit rund 960.000 Follower, ziehe sie ausgerechnet von libanesischen Männern auf sich, die ihre Filme gesehen hätten. Auf ihrer knalligen Website, die ein bisschen im Stil einer linken Revoluzzer-Seite daherkommt, begrüßt sie ihre Besucher mit einem zweideutigen „Fuck every one“.

Aus dem Stern:

Familie von Mia Khalifa hat sie verstoßen

Doch ihr Vater steht Mia nicht mehr zur Seite. Ihre Familie habe sich komplett von ihr abgewandt. „Keiner spricht noch mit mir“, erzählte Mia im Interview mit „Newsweek“. Ihre Eltern seien sehr streng und konservativ. Ihre Entscheidung in die Pornobranche zu gehen, hätten sie nicht akzeptieren können.

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LinkJump #8

Der LinkJump wird diesmal Drogen und Sexlastig

  • Am 21.04.2016 auf 3sat bei Scobel, eine hoch interessante Runde mit Personen, die hier viel erwähnt und zitiert wurden. Ulrich Clement, Ann-Marlene Henning und Susanne Schröter zum Thema „Die Lust der Frau“

 

  • Scobel hatte im Januar 2013 schon mal das Thema: „Sex, Macht und Glauben – Die Suche nach Wohlbefinden und Selbstfindung“  . Dabei bemerkte er nach der Einarbeitung ins Thema:
    Womit wir nicht gerechnet haben
    Als wir anfingen in diese Richtung zu recherchieren, zeigte sich zweierlei mit dem wir in dieser Form nicht gerechnet hatten. Erstens ist die deutsche Sexualforschung, jedenfalls die mit eigenem Schwerpunkt und eigenen Instituten, weitgehend abgewickelt worden. Es gibt sie nicht mehr. Warum Deutschland keine Sexualforscher braucht, zumal das Thema eng verbunden ist mit auf die Gesundheit bezogenen Aspekten? Ich weiß es nicht. Fakt ist, dass es trotz eher zunehmender sexueller Probleme keine ausreichende staatliche Sozial-, pardon: Sexualhilfe gibt, nicht einmal auf wissenschaftlicher Ebene. Zweitens zeigte sich zu unserer großen Verwunderung, dass von den wenigen verbliebenden seriösen Sexualforscherinnen und Forschern kaum jemand bereit war, sich überhaupt auf das Thema „Spiritualität und Sex“ einzulassen. Tenor: Das ist unseriös, unwissenschaftlich und ein Schmuddelthema – manchmal denke ich, dass 3sat immer noch gelegentlich mit einem ähnlich klingenden Privatsender verwechselt wird.
    Dabei ist es falsch Spiritualität als völlig unerforschtes, „unwissenschaftliches“ Gebiet hinzustellen. Mein Studiogast Anton Bucher widerlegt dies in seiner Übersichtsstudie, dem Handbuch „Psychologie der Spiritualität“ eindrücklich. So blieb der Versuch, das, was Wissenschaft nicht untersucht, wenigstens einmal auf den Tisch zu legen und darüber zu sprechen. Denn es scheint, dass an dem Thema „Spiritualität und Sexualität“ mehr dran ist, als es derzeit aus dem Blickwinkel der scientia sexualis scheint.
  • Ist es pure Lust und Leidenschaft – oder doch eher Liebe, Treue und Bindung, wovon die Frauen träumen? Oder ist alles ganz anders? ML über die geheimen Wünsche der Frauen. – Was für ein schlechter Beitrag, es gibt viele Theorien und keine Antworten, was so nicht stimmt man könnte keine Sex oder Lusttherapien machen, gäbe es keine funktionierenden Wege und Erkenntnisse.
  • In dieser Woche tagt die außerordentliche UN-Sonderversammlung UNGASS in New York und stellt möglicherweise die Weichen zu einem anderen Umgang mit dem Thema Drogen.

    Was kommt nach dem „War on Drugs“?

Wer regelmäßig Cannabis mit einem hohen Gehalt der psychoaktiven Substanz THC raucht, könnte damit sein Gehirn schädigen. Das berichten Forscher aus London im Fachmagazin „Psychological Medicine“. Sie hatten eine bestimmte Region des Gehirns untersucht, den sogenannten Balken. Er ist für die Kommunikation zwischen den beiden Gehirnhälften verantwortlich und gehört zur weißen Substanz. Seine Nervenfasern besitzen zahlreiche Rezeptoren, an denen THC-ähnliche Moleküle andocken können. Mithilfe einer Magnetresonanz-Technik konnten die Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen Nervenschäden in dieser Region und dem Cannabis-Konsum nachweisen: Je häufiger jemand die Droge raucht und je höher der THC-Gehalt, desto stärker fallen die Schäden aus. [Reu]

Die Frage der Legalisierung stellt sich weniger medizinisch, sondern eher juristisch und politisch, weil Cannabis so weit verbreitet ist. Der Suchtmediziner Hermann hält einen Mittelweg für sinnvoll – legaler Verkauf, geknüpft an strenge Regeln: geringe Mengen, kontrollierte Zusammensetzung usw. Eine Legalisierung müsse auch an Aufklärungsprogramme gekoppelt sein, zum Beispiel an Schulen, fordert Gutwinski. Denn Studien zeigen, dass Cannabis-Konsum besonders im Jugendalter Gefahren birgt.

High in Uruguay. Wie Montevideo den Drogenkrieg beenden will

 

 

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iSlam Applekapitalismus

Die Mehrheit aller Menschen auf diesem Globus ist muslimischen Glaubens.

Jede Religion, jeder unkritische blinde Glaube kann missbraucht werden, gebildete aufgeklärte Gesellschaften haben aufgehört ihre Gesetze und die sittliche Moral, aus der Annahme eines wahren Wortes zu ziehen und sich der Vernunft und des Verstandes bedient (oder dem Kapitalismus) um Regeln und Gesetze für das Zusammenleben zu formen.

Ich hab ein Problem mit der Islamfeindlichkeit. Diese wird von der konservativen und politisch Rechten missbraucht und generalisiert, dabei gibt es ein gesundes Maß an Kritik; Widerspruch und Ablehnung einzelner Handlungen und Ansichten, die religiös Begründet werden.

Es ist schwer Falsch und schlicht dumm Menschen nach ihrem Geburtsort, ihrem Aussehen oder ihrem Glauben pauschal bestimmte negative Eigenschaften zuzuschreiben und sie abzulehnen. Mit Sicherheit gibt es genug gemäßigte Muslime deren Glauben ebenso wenig oder viel Probleme bereitet, wie die anderer Religiöser. Es gibt nur eine Forderung: Handlungen dürfen nicht religiös Begründet oder Legitimiert werden.

Als Atheist akzeptiere ich das Gefühl von Hoffnung und Beruhigung, dass der Einzelperson helfen kann. Doch ich kann die gesellschaftlichen Dimensionen jeden Glaubens nicht akzeptieren.

Man kann von Individuen also Einzelpersonen nicht verlangen, sich gegen die eigene Familie zu stellen, die Unterstützung durch ihre Freunde und Bekannte oder sogar staatlichen Stellen bekommt. Es gibt immer mal einzelne Personen die es schaffen, sich von ihrem Umfeld loszureißen da die Forderungen an sie, wie etwa ein Ehrenmord oder eine Zwangsheirat, so einschneidend sind, dass die Abkehr von der eigenen Familie sinnvoller ist als das eigene Leben zu opfern.

Wer nun glaubt es sei der Islam und nicht jeder Glaube, jede Form der Religiosität, die eine gesellschaftliche Dimension annimmt, der irrt. Gebetet wird wenn es eng wird, wenn der Tod und das Leid gegen das man sich nicht mehr stellen kann, zu einem kommt, dann braucht es den Glauben, die Hoffnung auf ein Morgen an dem alles besser wird oder es etwas zu Essen gibt.

Glaubt mal nicht das es nicht auch christliche Ecken in Europa gibt, wie Polen oder Gemeinden in den USA die von der gesellschaftlichen Dimension, der falschen Moral, die aus der Religiosität entspringt, geprägt sind und gleichwertig negative, schwachsinnige Regeln pflegen.

Der Islam ist so leicht zu kritisieren, da er in Ländern vertreten ist die Arm sind, wo es manchmal um Leben und Tod oder ein politisches System geht das legitimiert und geschützt werden muss (Saudi-Arabien). Dort wo Wohlstand, Bildung, Gleichheit, Zufriedenheit herrscht verschwindet auch die Religion oder das Opium. Nein, die USA ist für die Mehrheit der Amerikaner keine Gesellschaft die ihnen Bildung, Wohlstand und Gleichheit zukommen lässt.

Religiosität ist wie Drogen, nur kranke unsoziale bildungsarme Gesellschaften in denen viel Leid, Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit herrscht, hat viele unzufriedene Religiöse oder Drogenabhängige.

Der Kampf gegen Krieg, Armut, Hunger und Unterdrückung ist der erste Schritt zu Gesellschaften ohne Religion, denn nur Bildung oder die Vernunft kann sie reformieren.

Mit China als Einparteiendiktatur darf gehandelt werden, das Argument ist hier, mit dem zunehmenden Handel kommen auch die Rechte also Vertragsrecht und Sicherheit für die die Wohlstand erlangen, das dieser nicht durch Unrecht gefährdet werden darf.

Dort ist die Theorie des wirtschaftlichen Stärkens der Region gegen Ungleichheit und Unrecht als Argument zulässig.

http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-03/sexualitaet-islam-macht/seite-2

In seinen historischen Kerngebieten ist der Islam eingebettet in stramm autoritäre Machtstrukturen. Zudem sind sie patriarchal, und die Macht des Vaters der Nation – sei es ein König, ein Diktator oder ein Mullah – spiegelt sich in der Autorität des Vaters der Familie. Diese Strukturen sind ihrem innersten Wesen nach konservativ, wenn nicht gar fundamentalistisch. Sie wissen genau, was für ein mächtiges Werkzeug sozialer Kontrolle in Religion verpackte Sexualität darstellt – insbesondere wenn es gegen Frauen und Jugendliche gerichtet wird.

In dieser Klemme steckt keineswegs allein die islamische Welt. Man betrachte nur die jüngsten Aufregungen über Homosexualität in Uganda oder sexuelle Gewalt in Indien oder Abtreibung in Brasilien. Aber einige Merkmale stechen hervor. Sexualität ist verknüpft mit Scham – besonders für Frauen – was sie zu einem kraftvollen Unterdrückungswerkzeug macht, dessen sich Machthaber mit verheerender Wirkung bedienen.

http://hpd.de/artikel/islam-und-sexuelle-diskriminierung-12865

Auch der nicht reformierbare Islam in seinen politischen Ausprägungen zeigt sich als ernstzunehmende Konkurrenz dem universalen ethischen Sinngehalt des mekkanischen Korans gegenüber. Gewiss benötigt die islamische Welt dringend nicht nur eine sexuelle Erziehung, welche Frauen und Männer als gleichberechtigt ansieht, sondern auch eine reflektierende Islam- und Selbstkritik auf Grundlage des Vernunftgebrauchs, die den Weg für die Etablierung eines modernen und humanistischen Islams ebnet. Auf einen nicht kritikfähigen und unaufgeklärten Islam kann die Aussage „der Islam gehört zu Deutschland“ nicht zutreffen.

http://www.infosperber.ch/Sexismus/Religion-Menschenrechte

Die Angst vor «der Frau» – das ist die Angst vor der Sexualität

Die Angst vor «der Frau», das heisst vor der unberechenbaren Sexualität, ist allen monotheistischen Religionen und patriarchalen Kulturen gemeinsam. «Nicht nur im wahhabitischen und salafistischen Islam, sondern auch im orthodoxen Judentum oder in der katholischen Klerikerkirche gilt die Frau als Quelle der Versuchung und der Mann als zu schwach, ihr zu widerstehen.» Schreibt Michael Meier am 11. April im Tages-Anzeiger. Der Blick auf «den Islam» ist für christlich & jüdisch geprägte Kulturen immer auch ein Blick in eine mehr oder weniger weit zurückliegende Vergangenheit. Ein Schulfreund erzählte mir – er besuchte damals ein katholisches Internat in der Innerschweiz –, ihre Bubenklasse müsse jeweils die Strassenseite wechseln und den Blick abwenden, wenn ihnen auf dem Trottoir Mädchen entgegenkämen. Das war in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts.

Ist Kapitalismus als Religion besser? Der erste der auf der Bühne diese Theorie und den Vergleich ausbreitete war Volker Pispers, Max Uthoff hat das erst später aufgegriffen und fast das selbe nochmal Konstatiert.

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Muslime verweigern Frau den Händedruck

Wie umgehen mit Schülern die einer Frau nicht die Hand geben wollen? Ich würde allgemeingültig sagen, sollte ein Kind oder Jugendlicher jemandem, nicht die Hand geben wollen, weil er sich damit unwohl fühlt, ist das sein gutes Recht. Woher das nicht wollen kommt, ist nebensächlich.

Für mich handelt es sich nicht um eine abschliessende Lösung. Wir haben ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben, wie wir in Zukunft mit dieser Thematik umgehen wollen.“

Der Kontext ist, dass es sich um zwei muslimische Jungen handelt, die der Lehrerin nicht die Hand geben wollen.

Deutlicher Widerspruch kommt hier von der Politikwissenschaftlerin Elham Manea, einer liberalen Muslimin. „Es geht nicht um Respekt. Es geht um eine Weltanschauung, die die Frau als sexuelles Objekt betrachtet.“

Wenn mir ein Kind oder Jugendlicher nicht die Hand geben will, dann habe ich das zu respektieren, egal wie seine Motive sind. Das war mein erster Gedanke.

Der zweite ist: Die Mehrheit der Menschen im asiatischen Kulturkreis verbeugt sich und gibt sich ebenfalls nicht die Hand, es gibt alternative Möglichkeiten sich zu begrüßen, die Schule hätte auch auf eine Verbeugung der Schüler bestehen können und diese bei wenigstens 50 Grad festsetzen.

Es ist völlig okay körperlichen Kontakt zu verweigern, egal aus welchem Kontext heraus. Asiaten die an der Schule lernen hätte man diese Option sicherlich gestattet.

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Von den Frauenzeitschriften zum Gender-Marketing

Einige Frauenzeitschriften arbeiten wie Scientology. Die Sekte gewinnt Anhänger indem sie [meist beim Auditing] auf einen Mangel hinweist, da niemand dauerhaft glückselig und zufrieden mit allem in seinem Leben und sich selbst ist, kann man bei diesem Mangel, den Bedürfnissen, die jeder hat, ansetzen. Bedürfnis nach Anerkennung, Liebe, sich Selbstbewusst und attraktiv oder schlank zu fühlen, mehr Geld, Erfolg oder Freizeit zu haben, einen neuen oder besseren Partner, besseren oder überhaupt mal wieder Sex, mehr Harmonie in der Beziehung. Bedürfnisse, auch ohne, dass die Werbung diese schafft, hat jeder und wenn es nur der Hunger ist. Die Lösungen die einige Zeitschriften anbieten sind oft Handlungsweisungen, was man tun und lassen sollte, um sein Problem zu beheben. Ähnlich wie bei Scientology, bezahlt man für diesen Ratschlag oder „die Kurse“, meist mehr als sie wert sind.

Was mich verwundert ist die Produktvielfalt bei bestimmten Angeboten, wie Kleidung, Shampoo oder halt generell bei Pflegeprodukten [PinkTax and Gendermarketing in general], die die Frau als Konsumentin und Zielgruppe im Auge hat. Humpft, kann damit auch falsch liegen, den Typ Frau gibt es nicht [auch wenn ihn das Marketing beschreiben kann]

Für mich sind Themen die in Frauenzeitschriften gehören eher im gesellschafts- als im selbstkritischen Bereich angesiedelt.

Warum freiwillige Kopftuchträgerinnen sich ohne nackt fühlen, wenn sie seit dem 13. Lebensjahr eines in der Öffentlichkeit tragen und warum einige Frauen ungeschminkt, nie die Wohnung oder das Haus verlassen würden. Warum haben Talkshows Probleme weibliche Gäste einzuladen, wie Gert Scobel regelmäßig bemerkt?

Ein Kontrabeitrag zum Thema Schminken oder Friseurbesuch, Haare einfach wachsen lassen, Rasieren warum und wo, ungesunde und unbequeme Schuhe, Warum Aussehen nie vor die Gesundheit gestellt werden sollte, Portraits von alleinerziehenden Müttern: unidealisiertes Zeug halt.

Skurril beim Thema Marketing und Werbung ist das nicht von Frauenmarketing gesprochen wird oder ein Überbegriff, wie Femark eingeführt wurde sondern das Ganze Gender-Marketing heißt.  Die Frau als Konsumentin ist eine viel mächtigere: beim Lebensmitteleinkauf, bei der Entscheidung was die Kinder anziehen, beim Dekorieren der Wohnung, dem Kauf von Haushaltsgeräten; sofern man in dem althergebrachten Rollenbild bleibt.

Dabei haben die Frauen die Macht über die Kasse: Sie kaufen rund 80 Prozent aller Konsumgüter ein.

aus einem Handelsblattartikel

„Das Hormon Östrogen bewirkt, dass Frauen eher auf Ästhetik ansprechen, während die höhere Konzentration an Testosteron bei Männern dazu führt, dass sie sich eher funktional denken.“ Luxusgüterhersteller und Modezeitschriften machten diese Unterscheidung oft intuitiv richtig

aus der FAZ

Es hat doch etwas mehr Komplexität, wirklich interessantes Interview:

Was mich fasziniert, geschlechtsunabhängig, ist die Beeinflussbarkeit, jeder streitet ab sich von Werbung verführen zu lassen, die Zahlen zur Wirksamkeit zeigen dann aber etwas anderes. So ist das auch mit Sozialstudien zum Einkaufen zwischenmenschliche lange Beratungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit zum Kauf, Sitzgelegenheiten in Schuhgeschäften für Männer erhöhen den Verkauf und wenn die Damen in Gruppen shoppen. Der zwischenmenschliche, soziale und emotionale Aspekt muss für die Dame die konsumieren sollen stärker getriggert werden.

Während die meisten Damen Einkaufstouren genießen – dafür legen sie im Schnitt 200 Kilometer pro Jahr zurück und verbringen ganze 109 Stunden in Umkleidekabinen-, greifen die Herren oft lieber schnell ins nächstbeste Verkaufsregal und eilen zur Kasse.

Das nächste große Ding sind haptische Verpackungen also die Verpackung der Bodylotion die sich nach Haut anfühlt, generell Verpackungen die es ermöglichen das Produkt anzufassen. Die heftigste Aussage in diesem Fünf Minuten Beitrag „Es gibt Produkte wo der Preis für die Verpackung bis zu 80% ausmacht“:

http://blog.clara-frost.de/kritik-gedanken-zu-frauenzeitschriften/

Was mich aber so richtig verärgert hat, weshalb ich hier eigentlich gerade schreibe, ist ein Artikel über “Happy Hour für die Füße” (Seite 18). Da wird auf einer ganzen Seite ein Unternehmen mit einer Schuhmarke angepriesen, das superbequeme High Heels gegen Fußschmerzen herstellt, die sich “wie bequeme Kaminschuhe” anfühlen und “wie eine zweite Haut sitzen”. Daneben ein Bild von 12-Zentimeter Stöckelschuhen. Bitte was? Wer schreibt so etwas ohne nachzudenken?

 

Triff die FABDFL – die feministisch-angehauchte Bloggerin, die Frauenzeitschriften liest

Bestimmt gibt es all das, den gemäßigten Feminismus, sozial- und gesellschaftspolitische Kritik von Frauen für Frauen nur kommerziellen Erfolg haben sie nicht, weil leichter einfacher zu konsumieren ist. Hey, glaubt mal nicht das FHM oder Men´s Health besser sei. Männer lesen dann halt rassistische Zeitschriften, glaubt ihr nicht? Hier:

 

 


Musik zum Beitrag The Best of Debussy

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