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Schlagwort: Gewalt

iSlam Applekapitalismus

Die Mehrheit aller Menschen auf diesem Globus ist muslimischen Glaubens.

Jede Religion, jeder unkritische blinde Glaube kann missbraucht werden, gebildete aufgeklärte Gesellschaften haben aufgehört ihre Gesetze und die sittliche Moral, aus der Annahme eines wahren Wortes zu ziehen und sich der Vernunft und des Verstandes bedient (oder dem Kapitalismus) um Regeln und Gesetze für das Zusammenleben zu formen.

Ich hab ein Problem mit der Islamfeindlichkeit. Diese wird von der konservativen und politisch Rechten missbraucht und generalisiert, dabei gibt es ein gesundes Maß an Kritik; Widerspruch und Ablehnung einzelner Handlungen und Ansichten, die religiös Begründet werden.

Es ist schwer Falsch und schlicht dumm Menschen nach ihrem Geburtsort, ihrem Aussehen oder ihrem Glauben pauschal bestimmte negative Eigenschaften zuzuschreiben und sie abzulehnen. Mit Sicherheit gibt es genug gemäßigte Muslime deren Glauben ebenso wenig oder viel Probleme bereitet, wie die anderer Religiöser. Es gibt nur eine Forderung: Handlungen dürfen nicht religiös Begründet oder Legitimiert werden.

Als Atheist akzeptiere ich das Gefühl von Hoffnung und Beruhigung, dass der Einzelperson helfen kann. Doch ich kann die gesellschaftlichen Dimensionen jeden Glaubens nicht akzeptieren.

Man kann von Individuen also Einzelpersonen nicht verlangen, sich gegen die eigene Familie zu stellen, die Unterstützung durch ihre Freunde und Bekannte oder sogar staatlichen Stellen bekommt. Es gibt immer mal einzelne Personen die es schaffen, sich von ihrem Umfeld loszureißen da die Forderungen an sie, wie etwa ein Ehrenmord oder eine Zwangsheirat, so einschneidend sind, dass die Abkehr von der eigenen Familie sinnvoller ist als das eigene Leben zu opfern.

Wer nun glaubt es sei der Islam und nicht jeder Glaube, jede Form der Religiosität, die eine gesellschaftliche Dimension annimmt, der irrt. Gebetet wird wenn es eng wird, wenn der Tod und das Leid gegen das man sich nicht mehr stellen kann, zu einem kommt, dann braucht es den Glauben, die Hoffnung auf ein Morgen an dem alles besser wird oder es etwas zu Essen gibt.

Glaubt mal nicht das es nicht auch christliche Ecken in Europa gibt, wie Polen oder Gemeinden in den USA die von der gesellschaftlichen Dimension, der falschen Moral, die aus der Religiosität entspringt, geprägt sind und gleichwertig negative, schwachsinnige Regeln pflegen.

Der Islam ist so leicht zu kritisieren, da er in Ländern vertreten ist die Arm sind, wo es manchmal um Leben und Tod oder ein politisches System geht das legitimiert und geschützt werden muss (Saudi-Arabien). Dort wo Wohlstand, Bildung, Gleichheit, Zufriedenheit herrscht verschwindet auch die Religion oder das Opium. Nein, die USA ist für die Mehrheit der Amerikaner keine Gesellschaft die ihnen Bildung, Wohlstand und Gleichheit zukommen lässt.

Religiosität ist wie Drogen, nur kranke unsoziale bildungsarme Gesellschaften in denen viel Leid, Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit herrscht, hat viele unzufriedene Religiöse oder Drogenabhängige.

Der Kampf gegen Krieg, Armut, Hunger und Unterdrückung ist der erste Schritt zu Gesellschaften ohne Religion, denn nur Bildung oder die Vernunft kann sie reformieren.

Mit China als Einparteiendiktatur darf gehandelt werden, das Argument ist hier, mit dem zunehmenden Handel kommen auch die Rechte also Vertragsrecht und Sicherheit für die die Wohlstand erlangen, das dieser nicht durch Unrecht gefährdet werden darf.

Dort ist die Theorie des wirtschaftlichen Stärkens der Region gegen Ungleichheit und Unrecht als Argument zulässig.

http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-03/sexualitaet-islam-macht/seite-2

In seinen historischen Kerngebieten ist der Islam eingebettet in stramm autoritäre Machtstrukturen. Zudem sind sie patriarchal, und die Macht des Vaters der Nation – sei es ein König, ein Diktator oder ein Mullah – spiegelt sich in der Autorität des Vaters der Familie. Diese Strukturen sind ihrem innersten Wesen nach konservativ, wenn nicht gar fundamentalistisch. Sie wissen genau, was für ein mächtiges Werkzeug sozialer Kontrolle in Religion verpackte Sexualität darstellt – insbesondere wenn es gegen Frauen und Jugendliche gerichtet wird.

In dieser Klemme steckt keineswegs allein die islamische Welt. Man betrachte nur die jüngsten Aufregungen über Homosexualität in Uganda oder sexuelle Gewalt in Indien oder Abtreibung in Brasilien. Aber einige Merkmale stechen hervor. Sexualität ist verknüpft mit Scham – besonders für Frauen – was sie zu einem kraftvollen Unterdrückungswerkzeug macht, dessen sich Machthaber mit verheerender Wirkung bedienen.

http://hpd.de/artikel/islam-und-sexuelle-diskriminierung-12865

Auch der nicht reformierbare Islam in seinen politischen Ausprägungen zeigt sich als ernstzunehmende Konkurrenz dem universalen ethischen Sinngehalt des mekkanischen Korans gegenüber. Gewiss benötigt die islamische Welt dringend nicht nur eine sexuelle Erziehung, welche Frauen und Männer als gleichberechtigt ansieht, sondern auch eine reflektierende Islam- und Selbstkritik auf Grundlage des Vernunftgebrauchs, die den Weg für die Etablierung eines modernen und humanistischen Islams ebnet. Auf einen nicht kritikfähigen und unaufgeklärten Islam kann die Aussage „der Islam gehört zu Deutschland“ nicht zutreffen.

http://www.infosperber.ch/Sexismus/Religion-Menschenrechte

Die Angst vor «der Frau» – das ist die Angst vor der Sexualität

Die Angst vor «der Frau», das heisst vor der unberechenbaren Sexualität, ist allen monotheistischen Religionen und patriarchalen Kulturen gemeinsam. «Nicht nur im wahhabitischen und salafistischen Islam, sondern auch im orthodoxen Judentum oder in der katholischen Klerikerkirche gilt die Frau als Quelle der Versuchung und der Mann als zu schwach, ihr zu widerstehen.» Schreibt Michael Meier am 11. April im Tages-Anzeiger. Der Blick auf «den Islam» ist für christlich & jüdisch geprägte Kulturen immer auch ein Blick in eine mehr oder weniger weit zurückliegende Vergangenheit. Ein Schulfreund erzählte mir – er besuchte damals ein katholisches Internat in der Innerschweiz –, ihre Bubenklasse müsse jeweils die Strassenseite wechseln und den Blick abwenden, wenn ihnen auf dem Trottoir Mädchen entgegenkämen. Das war in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts.

Ist Kapitalismus als Religion besser? Der erste der auf der Bühne diese Theorie und den Vergleich ausbreitete war Volker Pispers, Max Uthoff hat das erst später aufgegriffen und fast das selbe nochmal Konstatiert.

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Sexuelle Frustration junger Muslime

Muslimische Gesellschaft

Sexuelle Frustration junger Muslime

Von Rebecca Hillauer

Da wir keinen Sex haben dürfen, denken wir andauernd an nichts anderes. Wir sehen Frauen nur noch unter dem Gesichtspunkt, wie wir Sex mit ihnen haben könnten. Und wir fangen an, sie wie Objekte zu behandeln.

Wenn die Geschlechter einen normaleren Umgang haben dürften, würden Männer Frauen auch in ihrer Persönlichkeit wahrnehmen und mehr respektieren.

 

MEHR ZUM THEMA

Aus den Feuilletons – Der Koran und der Sex
(Deutschlandradio Kultur, Kulturpresseschau, 17.01.2016)

Ägypten – Frust junger Männer entlädt sich in sexueller Gewalt
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 13.01.2016)

Islam und Homosexualität

Hilfe für schwule und lesbische Einwanderer

Ich bin Atheist und Humanist ich habe kein Problem mit Personen, aus irgend einer anderen Ecke der Welt, es geht sich um die soziologische Sicht, nicht um die Generalisierung das alle jungen Muslime ähnlich destruktiven Umgang bei der Frage nach gesunder Sexualität pflegen, müssen. Man muss von dem einen Extrem nicht immer sofort in das andere fallen und behaupten, alle seien sexuell Frustriert oder hätten eine niedrigere Hemmschwelle gegenüber Gewalt. Männer und Frauen überall auf der Welt sind gleich stark oder schwach triebgesteuert und liebenswert, es gibt halt nur ungesunde, meist durch Religion begründete, gesellschaftliche Strukturen die das ein oder andere fördern. Hier zeigt sich nur was eine zu rigide Sexualmoral für Folgen haben kann. Das was einem im Leben eigentlich helfen und stärken sollte, der Glaube, pervertiert sich in seiner gesellschaftlichen Dimension manchmal.

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Böhmermann und das Erdogan Schmähgedicht

Ich finde, dass das Schmähgedicht, was Jan in seiner Sendung vorgetragen hat, interessante Dinge zeigt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie das NeoRoyal Team zusammen sitzt und den Fall von extra3 bespricht.

Alle waren sich einig das Erdogan als Präsident, wichtigere Dinge zu tun hat als sich über einen kritischen und ehr schlechten Song aufzuregen.

Aufregen okay, aber dann zu glauben der Botschafter habe etwas mit irgend einer Redaktionsarbeit eines Satiremagazins zu tun und könne dort intervenieren, das sind ja dann eher undemokratische Gedanken. Der Redaktionsleiter, Andreas Lange, meinte im Interview noch: „Wenn man schießt und jemand schreit dann habe man getroffen“.

Zumal theoretisch jeder jeden Bullshit behaupten und aufschreiben kann, das geschieht im Netz jeden Tag. Das sollte dann halt zur einen Seite rein und auf der anderen wieder raus gehen, grade als Person die öffentlich ist.

Die Regierung oder Erdogan selbst, scheint ein sehr restriktives und falsches Verständnis von Meinungsfreiheit und Journalismus zu haben.

Das und die Tatsache das man glaubt ein Video aus dem Netz für immer und dauerhaft entfernen zu können und das auch noch irgendwie legitim zu dürfen, weil man sich beleidigt oder falsch dargestellt fühlt, hat wohl ausgereicht um noch eins drauf zu setzen und für eine echte Beleidigung zu sorgen.

Die TonUndFarbenfabrik hatte sich den Ablauf der Sperrung des Videos wohl anders vorgestellt, Jan selbst erklärt vor der Schmähkritik, wie die Abläufe des Löschens wohl von statten gehen werden, mit einstweiliger Verfügung und den weiteren juristischen Schritten. Dass das ZDF dann selbst eingriff und das Schmähgedicht depublizierte, beweist wie die Selbstregulierung funktioniert, da braucht es keinen von außen kommenden Präsidenten.

Mit dieser Aktion wurde etwas erreicht und klargestellt. Einmal was wirklich Beleidigung ist, das es keine externen staatlichen Zensoren braucht und zum anderen das Journalisten und Medien einer gewissen Leitlinie folgen und selbst wenn nicht, bekommt man es nicht mehr zurück geholt.

Interessant ist auch, wie beleidige und schmähe ich jemanden maximal? Jan und sein Team haben nicht behauptet er sei eigentlich Kurde, Auftragsmörder und möchte die Errungenschaften von Atatürk zerstören (Säkularisierung), um eine Diktatur unter seiner Führung zu etablieren und er verstünde von Wirtschaft nichts.

Die Beleidigungen waren alle sexueller Natur.

Es finden sich drei Behauptungen zu seinen Hoden. Seine Hoden riechen nach Döner, seien verschrumpelt und leer. Zwei zu seinem Penis, dieser sei klein und tue ihm beim Wasserlassen weh. Zwei zur Pädophilie, er schlage gerne Mädchen und habe einen Gummimaskenfetisch den er dabei auslebt und schaut gerne Kinderpornos. Drei zur Zoophilie er schlafe gerne mit Tieren und frönt Abends dem Oralsex mit Schafen. Er sei Schwul. Ein Kompliment ist auch dabei: er ist sehr beliebt als Teilnehmer von Gangbangs.

Hier nochmal Chronologisch und näher am Original:

Er sei feige und verklemmt.

Seine Hoden riechen nach Döner.

Er schlägt Mädchen und trägt dabei Gummimasken.

Er penetriert gerne Tiere und unterdrückt Minderheiten.

Er tritt Kurden und Christen und schaut dabei Kinderpornos.

Abends hat er Oralsex mit 100 Schafen.

Erdogan hat einen kleinen Penis, er hat schrumpelige Hoden.

Er sei homosexuell und jeder wisse das, er sei pervers und habe Läuse und sei Zoophil.

Sein Kopf sei leer, wie seine Hoden und er ist der Star auf jeder Gangbangfeier.

Sein Penis tut ihm, beim Wasserlassen, weh.

Ah ja also, um jemanden richtig hart und nachhaltig zu beleidigen, greift man ihn über die von den meisten Gesellschaften verachteten sexuellen Praktiken an und übers Körperliche. Ich hab keine Ahnung ob das etwas aussagt über den der beleidigen möchte und den der sich dadurch beleidigt fühlt.

Welche Behauptung ist schlimmer, die ein moralisch und sittlich fragwürdiges Sexualleben zu führen oder Menschen zu töten und einzusperren? Ja, der Sex mit Tieren und Kindern ist ein Straftatbestand und vorher als Krankheit definiert. Jan behauptet Erdogan sei krank. Zu behaupten, jemand sei psychisch Erkrankt und jemand beauftrage Kriegseinsätze (Kurdengebiete) und willkürlich Verhaftungen (Journalisten), unsittlicher Sex ist schlimmer als Mord? Also auch von der Behauptung her? Leute ich muss mich echt nochmal zurücklehnen und ein wenig drüber nachdenken.

Ich glaube ich hätte dieses Schmähgedicht tatsächlich gerne mal vor einem deutschen Gericht verhandelt.

War es gut, dass das NeoRoyalTeam sich dazu entschlossen hat? Ja, tatsächlich war es gut um zu demonstrieren, wo die unsichtbaren Grenzen auch in Deutschland sind sehr gut das durchzuziehen.

/edit

Es hat sich jemand gefunden der sich zurück gelehnt hat und die Zeilen und deren Inhalt analysiert und nicht:

Selbst wenn Jan Böhmermann nicht recht hat, so liegt er in Sachen Erdogan doch richtig


Sound zum Eintrag: Los von Rammstein.

 

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Was ohne Lust

Ein Großteil der Frauen scheint von einer Anzeige nach einer Vergewaltigung abzusehen, um sich der Tortur des Verfahrens nicht auszusetzen, dessen Ausgang ungewiss ist. Vom einfachen „Wegstecken“ über eine geschädigtes Lustempfinden bis zur dauerhaften Traumatisierung geht die Bandbreite der Folgen. Die Schädigung des Individuums, in seiner Stärke und Intensität, steht im Zusammenhang mit dessen Erleben und daher ist die qualitätive, unabhängige Bewertung eines Vorfalls, von uneinvernehmlichem Sex und Gewalt, schwer zu Erheben.

Ein Beispiel aus dem Millieu der Gefägnisse. Als Vergewaltiger oder Kinderschänder ist man dort als Täter das Letzte oder der letzte Dreck. Diese Taten werden anders bewertet als ein Raubüberfall. Den traumatisierenden, alltags- und persönlichkeitszerstörenden Schaden den man einer Bankangestellten oder Verkäuferin durch einen bewaffneten Raub zufügen kann ist ebenso massiv, wie der durch sexuelle Gewalt.

Wie stark destruktiv etwas wirkt und prägt oder schädigt hängt, von der betroffenen Persönlichkeit, dem Wesen ab.

Mehr als die Aussage, dass jede Form von Zwang und Gewalt, von Einschüchterung und Agressivität, scheiße und schädigend ist, kann man erstmal nicht treffen.

Bei sexueller Gewalt denkt man meist an den Mann, der der Frau irgendwo im Gebüsch auflauert. Was extrem falsch und selten ist, meist kennt man den Täter und dieser ist nicht immer männlich und schon garnicht immer ein Erwachsener und gar Jugendlicher.

Nicht nur die Wahrscheinlichkeit von seinem Partner ermordet zu werden auch die sexuelle Gewalt geht ehr von Personen aus dem eigenen Umfeld aus, das gilt auch für Kindmissbrauch und Misshandlungen.

Die gemeldeten Straftaten sind also kein gutes Indiz für die Anzahl wirklichen Fälle, die Verurteilungen schon garnicht.

Dieser Tatsache waren sich auch die Forscher bewusst die versucht haben die Häufigkeit sexueller Gewalt an anderen Faktoren zu bestimmten.

Fefe hatte das auch kurz aufgezeigt.

Zuletzt ein lesenswerter Beitrag eines betroffenen Mannes die, wie die Studie zeigt, sehr selten zugeben von Frauen gezwungen zu werden.

Bin ich vergewaltigt worden?

Aktuell hat die „Die Anstalt“ mit dem Thema Frauenrechte, sexuelle Gewalt und Übergriffe – die gesellschaftliche und juristische Dimension beschäftigt, dort wurde nochmal erwähnt, dass die Vergewaltigung in der Ehe als Straftatbestand erst seit 1997 besteht.

http://www.taz.de/Debatte-Reform-Sexualstrafrecht/!5279048/

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