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Schlagwort: Information

AudioLove #1

Die letzten drei Wochen gab es Sendungen die nicht unverlinkt bleiben sollen:

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Sexualbegleitung Zärtlichkeiten für Alle

Das Thema steht schon was länger auf meiner gedanklichen Liste: Sexualität und Behinderung. Leider habe ich kaum Anknüpfungspunkte, außer einer Sichtweise die mir mal jemand mitteilte: „Wir sprechen immer von Inklusion und Integration, dabei findet das doch faktisch nicht statt. Es gibt extra Kindergärten und extra Schulen, für Behinderte und extra Arbeitsplätze wo ist das bitte Integration, wenn die alle separiert werden? “

Sozialarbeiter und Pfleger versuchen durch Singletreffs, Menschen die in einer ähnlichen Situation sind zusammen zu bringen. Ähnliche Situation meint, eine körperliche oder geistige Einschränkung haben oder eben auch in einem Heim leben. Auch hier bleiben Menschen, mit einer Einschränkung, im Grunde unter sich.

Jean-Paul Schnegg, Geschäftsleiter der Stiftung MBF

Moralische Grenzen mag der Geschäftsleiter nicht ziehen. Für ihn geht es auch in Ordnung, wenn ein Mensch mit Behinderung den Dienst einer Sexualassistentin in Anspruch nimmt. «Eine partnerschaftliche Beziehung können viele unsere Klienten nicht leben. Wenn sie die Sexualität ausleben wollen, ist dies eine Alternative.» Hier bietet die Stiftung auch Hand und begleitet Klienten, so sie dies wünschen. Besuche bei Prostituierten «werden toleriert, aber nicht unterstützt».

Aber gut auch die Pflege und Betreuung entwickelt sich weiter. Das Heimleben generell ist ein wachsender Sektor, zwar mehr für die Alten aber da wo der Bedarf ist rücken auch die Erkenntnisse der Sozialarbeit nach.

Die Alten- und Behindertenpflege wird mehrheitlich von den Verwandten geleistet und nicht in Heimen. Wie ermögliche ich nun, meiner 20 Jährigen Tochter oder meinem 21 Jährigen Sohn, Sexualität? Schaue ich mich nach einer Sexarbeiterin um, die mir einfühlsam erscheint? Wäre ich betroffener Vater, würde ich mich erst in eine Selbsthilfegruppe, für pflegende Angehörige setzen und dort nachfragen, zu welchen Lösungen andere gekommen sind.

Oder aber ich schaue mich nach einer Sexualbegleiterin um. Was das ist und was die macht erklärt sich in diesem Beitrag:

Ein Grundbedürfnis wie Essen und Trinken

Ein Jurist hob hervor, dass Sexualität zur Freiheit der Persönlichkeitsentfaltung gehört. Er wies auf die Unverletzlichkeit der Wohnung hin, die in Pflegeeinrichtungen häufiger übergangen werde. Auch wer im Heim wohne, dürfe sich dort sexuell frei entfalten und auf seiner Privatsphäre bestehen, solange keine verbotenen sexuellen Handlungen vorgenommen werden.

Sexualbegleiterin Stephanie Klee kämpft in ihrem Alltag mit teils gegensätzlichen Auffassungen von Betreuern, Pflegenden und Angehörigen, wenn es um das Ausleben sexueller Bedürfnisse ihrer Klienten geht. Sexualität im Alter habe viel mit Intimität, Krankheiten und Zerbrechlichkeit zu tun, sei aber ein Grundbedürfnis wie Arbeiten, Essen und Trinken.

Praktische Lösungen finden

„Aber wir sollten uns im Klaren darüber sein, dass Sexualität zum Leben gehört – also auch zum Leben in einem Altenheim“, sagt Contilia-Geschäftsführer Thomas Behler. Wie die sexuellen Wünsche der Bewohner befriedigt werden können, „dafür müssen und werden wir ganz praktische Lösungen“. So sei auch die Vermittlung einer professionellen Sexualassistentin denkbar, „das sind tatsächlich Fragen, die wir zukünftig klären müssen“.

Die Surrogatpartnerschaft bewegt sich bei Menschen mit geistiger Behinderung in einer juristischen Grauzone. Offenbar braucht es viel Augenmaß um adäquat zu agieren.

Aus einem Taz-Artikel über das Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter ISBB

Manuela Schmidt von den Samariteranstalten in Fürstenwalde beschreibt einen Fall aus der von ihr betreuten Wohngruppe, bei dem eine junge, geistig behinderte Frau von einem Mitbewohner vergewaltigt wurde. Infolge der Tat bekam der Täter eine psychologische Einzelfallhilfe von zwei Jahren bewilligt. Erst durch die täglichen Gespräche mit einer Sexualpädagogin lernte er, seinem Wunsch nach Geschlechtsverkehr Ausdruck zu verleihen.

Der Dokumentar-Film „Die Heide ruft“, der das Thema behandelt:

Stream

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Interview mit Sexualpädagogin Nina de Vries

Mangelnde Aufklärung und sexuelle Frust sind gefährlich für Verwandte und Pflegende. Der Bereich ist wichtig. Wie ich immer sage: der Trieb ist da und fordert den Umgang, überall.

Einheitlicher Umgang mit Sexualität gefordert – Tagung „Sexualität und Heimerziehung“ zieht Bilanz

„Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen verlaufen nicht nach den sturen Altersschritten, die das Gesetz vorgibt“, bringt Prof. Dr. Klaus Wolf, Leiter der Forschungsgruppe Heimerziehung an der Universität Siegen, die Diskrepanz zwischen Recht und Realität auf den Punkt.

/edit

Eine umfangreichere Behandlung des Themas Sex und Partnerschaft mit Handicap findet man bei Raul, es finden sich viele Links zu Projekten und anderen Blogs:

10 Missverständnisse über Sex und Behinderung

 

 

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iSlam Applekapitalismus

Die Mehrheit aller Menschen auf diesem Globus ist muslimischen Glaubens.

Jede Religion, jeder unkritische blinde Glaube kann missbraucht werden, gebildete aufgeklärte Gesellschaften haben aufgehört ihre Gesetze und die sittliche Moral, aus der Annahme eines wahren Wortes zu ziehen und sich der Vernunft und des Verstandes bedient (oder dem Kapitalismus) um Regeln und Gesetze für das Zusammenleben zu formen.

Ich hab ein Problem mit der Islamfeindlichkeit. Diese wird von der konservativen und politisch Rechten missbraucht und generalisiert, dabei gibt es ein gesundes Maß an Kritik; Widerspruch und Ablehnung einzelner Handlungen und Ansichten, die religiös Begründet werden.

Es ist schwer Falsch und schlicht dumm Menschen nach ihrem Geburtsort, ihrem Aussehen oder ihrem Glauben pauschal bestimmte negative Eigenschaften zuzuschreiben und sie abzulehnen. Mit Sicherheit gibt es genug gemäßigte Muslime deren Glauben ebenso wenig oder viel Probleme bereitet, wie die anderer Religiöser. Es gibt nur eine Forderung: Handlungen dürfen nicht religiös Begründet oder Legitimiert werden.

Als Atheist akzeptiere ich das Gefühl von Hoffnung und Beruhigung, dass der Einzelperson helfen kann. Doch ich kann die gesellschaftlichen Dimensionen jeden Glaubens nicht akzeptieren.

Man kann von Individuen also Einzelpersonen nicht verlangen, sich gegen die eigene Familie zu stellen, die Unterstützung durch ihre Freunde und Bekannte oder sogar staatlichen Stellen bekommt. Es gibt immer mal einzelne Personen die es schaffen, sich von ihrem Umfeld loszureißen da die Forderungen an sie, wie etwa ein Ehrenmord oder eine Zwangsheirat, so einschneidend sind, dass die Abkehr von der eigenen Familie sinnvoller ist als das eigene Leben zu opfern.

Wer nun glaubt es sei der Islam und nicht jeder Glaube, jede Form der Religiosität, die eine gesellschaftliche Dimension annimmt, der irrt. Gebetet wird wenn es eng wird, wenn der Tod und das Leid gegen das man sich nicht mehr stellen kann, zu einem kommt, dann braucht es den Glauben, die Hoffnung auf ein Morgen an dem alles besser wird oder es etwas zu Essen gibt.

Glaubt mal nicht das es nicht auch christliche Ecken in Europa gibt, wie Polen oder Gemeinden in den USA die von der gesellschaftlichen Dimension, der falschen Moral, die aus der Religiosität entspringt, geprägt sind und gleichwertig negative, schwachsinnige Regeln pflegen.

Der Islam ist so leicht zu kritisieren, da er in Ländern vertreten ist die Arm sind, wo es manchmal um Leben und Tod oder ein politisches System geht das legitimiert und geschützt werden muss (Saudi-Arabien). Dort wo Wohlstand, Bildung, Gleichheit, Zufriedenheit herrscht verschwindet auch die Religion oder das Opium. Nein, die USA ist für die Mehrheit der Amerikaner keine Gesellschaft die ihnen Bildung, Wohlstand und Gleichheit zukommen lässt.

Religiosität ist wie Drogen, nur kranke unsoziale bildungsarme Gesellschaften in denen viel Leid, Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit herrscht, hat viele unzufriedene Religiöse oder Drogenabhängige.

Der Kampf gegen Krieg, Armut, Hunger und Unterdrückung ist der erste Schritt zu Gesellschaften ohne Religion, denn nur Bildung oder die Vernunft kann sie reformieren.

Mit China als Einparteiendiktatur darf gehandelt werden, das Argument ist hier, mit dem zunehmenden Handel kommen auch die Rechte also Vertragsrecht und Sicherheit für die die Wohlstand erlangen, das dieser nicht durch Unrecht gefährdet werden darf.

Dort ist die Theorie des wirtschaftlichen Stärkens der Region gegen Ungleichheit und Unrecht als Argument zulässig.

http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-03/sexualitaet-islam-macht/seite-2

In seinen historischen Kerngebieten ist der Islam eingebettet in stramm autoritäre Machtstrukturen. Zudem sind sie patriarchal, und die Macht des Vaters der Nation – sei es ein König, ein Diktator oder ein Mullah – spiegelt sich in der Autorität des Vaters der Familie. Diese Strukturen sind ihrem innersten Wesen nach konservativ, wenn nicht gar fundamentalistisch. Sie wissen genau, was für ein mächtiges Werkzeug sozialer Kontrolle in Religion verpackte Sexualität darstellt – insbesondere wenn es gegen Frauen und Jugendliche gerichtet wird.

In dieser Klemme steckt keineswegs allein die islamische Welt. Man betrachte nur die jüngsten Aufregungen über Homosexualität in Uganda oder sexuelle Gewalt in Indien oder Abtreibung in Brasilien. Aber einige Merkmale stechen hervor. Sexualität ist verknüpft mit Scham – besonders für Frauen – was sie zu einem kraftvollen Unterdrückungswerkzeug macht, dessen sich Machthaber mit verheerender Wirkung bedienen.

http://hpd.de/artikel/islam-und-sexuelle-diskriminierung-12865

Auch der nicht reformierbare Islam in seinen politischen Ausprägungen zeigt sich als ernstzunehmende Konkurrenz dem universalen ethischen Sinngehalt des mekkanischen Korans gegenüber. Gewiss benötigt die islamische Welt dringend nicht nur eine sexuelle Erziehung, welche Frauen und Männer als gleichberechtigt ansieht, sondern auch eine reflektierende Islam- und Selbstkritik auf Grundlage des Vernunftgebrauchs, die den Weg für die Etablierung eines modernen und humanistischen Islams ebnet. Auf einen nicht kritikfähigen und unaufgeklärten Islam kann die Aussage „der Islam gehört zu Deutschland“ nicht zutreffen.

http://www.infosperber.ch/Sexismus/Religion-Menschenrechte

Die Angst vor «der Frau» – das ist die Angst vor der Sexualität

Die Angst vor «der Frau», das heisst vor der unberechenbaren Sexualität, ist allen monotheistischen Religionen und patriarchalen Kulturen gemeinsam. «Nicht nur im wahhabitischen und salafistischen Islam, sondern auch im orthodoxen Judentum oder in der katholischen Klerikerkirche gilt die Frau als Quelle der Versuchung und der Mann als zu schwach, ihr zu widerstehen.» Schreibt Michael Meier am 11. April im Tages-Anzeiger. Der Blick auf «den Islam» ist für christlich & jüdisch geprägte Kulturen immer auch ein Blick in eine mehr oder weniger weit zurückliegende Vergangenheit. Ein Schulfreund erzählte mir – er besuchte damals ein katholisches Internat in der Innerschweiz –, ihre Bubenklasse müsse jeweils die Strassenseite wechseln und den Blick abwenden, wenn ihnen auf dem Trottoir Mädchen entgegenkämen. Das war in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts.

Ist Kapitalismus als Religion besser? Der erste der auf der Bühne diese Theorie und den Vergleich ausbreitete war Volker Pispers, Max Uthoff hat das erst später aufgegriffen und fast das selbe nochmal Konstatiert.

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Utopische Betäubungsmittelpolitik

Manchmal möchte man es sich einfach machen. Warum noch über die Legalisierung von Marihuana streiten, einfach alle Substanzen freigeben. Die Preise verfallen, die Drogen werden sauber, die Beschaffungskriminalität endet, die Gewinne der Drogenbanden werden legal und versteuert. Drogenkriege werden beendet. Die Finanzierung, mit den Gewinnen aus dem Drogenhandel, von anderen Kriegen ebenfalls. Die Pharmafirmen werden Rauschprodukte auf den Markt bringen und mit den wenigsten Nebenwirkungen werben, Apotheker werden zu Beratern, welche Art Rausch man wünscht und welches Produkt den geringsten Schaden und Abhängigkeit bedeutet. Man führt das Ampelsystem auf den Rauschmitteln ein, was die Lebensmittellobby seit einem Jahrzehnt bei den Nahrungsmitteln erfolgreich verhindert. Da Deutschland das einzige Land mit dieser Art liberalen Gesetzgebung ist, wird es zum globalen Exporteur für all diese Wirkmittel. Deutschland wird bekannt für die Möglichkeit jede Substanz zu erwerben und das auch noch rein und korrekt dosiert, zu Preisen die so fair sind, so einfach, wie Mohn oder Hanf anzubauen, zu kultivieren sind.

Es gab in Hamburg doch mal das Studien-Projekt, Heroin an Abhängige auszugeben und nicht Methadon. Alle die teilnahmen konnten sich wieder um ihren Alltag kümmern und mussten sich nicht mit der Beschaffung und den Folgen, wie der meist kriminellen Geldorganisation herumschlagen. Einige fanden wieder einen Job, eine Wohnung und zurück in einen geregelten Alltag. Eine Substanz die verfügbar ist und fast umsonst zu haben stellt sozial kein Problem mehr dar. Wer ist denn so blöd noch Heroin zu nehmen, wenn es Substanzen gibt die weit weniger Abhängig machen und unproblematischere kognitive Hirnstoffwechselfolgen?

Das Graffitireinigungsmittel, GBL tötet einen, wie jedes andere Reinigungsmittel was unter der Spüle steht, wer ist so blöd und trinkt das? Wenn er nicht einer die 10.000 ist, die jedes Jahr in Deutschland, Suizid begehen. Eine erschreckend hohe Zahl für eine Wohlstandsgesellschaft, über die man mal qualifiziert reden sollte.

Die nächste Produktgruppe die Pharmafirmen etablieren werden, sind leistungssteigernde Pillen die man zum Lernen oder vor Prüfungen nehmen kann. Neben Olympia und den Paralympics werden sich die Chemolympics etablieren, für die Sportler die Substanzen einnehmen. Welche das sind können sie dann hinten auf dem Trikot tragen.

Alkohol ist eine wirklich miese Droge niemand sollte die missbrauchen oder Alkohol gebrauchen, fragt mal Polizisten, wie viele Einsätze die haben wo einer der Beteiligten Alkohol konsumiert hat vom Straßenverkehr über Streitereien, lauter Musik oder Übergriffe, die gesellschaftlichen Kosten nur für diese Substanz, deren Missbrauch als Krankheit definiert ist, sind viel höher als man so annimmt.

Es ist eigentlich unklug und auf lange Sicht nicht hilfreich, bewusstseinsverändernde Stoffe zu sich zu nehmen. Streng genommen sollte man ein Rauscherlebnis nur denen zugestehen, die sonst gesund sind mental und durch ihre Alltagsführung und eben alt genug, da selbst Marihuana bei Gehirnen unter 25 und bei einem regelmäßigen Konsum Folgeschäden bedeutet, wie Depression. Bei einer Drogentherapie wird nach der Abstinenz, die eigentliche meist psychosoziale und psychologische Ursache behandelt, die zu einem Dorgenmissbrauch geführt hat. Die Faustregel hinter dem Dorgenmissbrauch steht immer ein Problem, gilt dafür.

Neben dem Alkohol gibt es Tausende Medikamenten-Abhängige auch ohne meinen utopischen Vorschlag.

Pro Jahr werden von der Bundesopiumstelle rund 13 Millionen Betäubungsmittelrezepte ausgegeben.

Warum sind die Dinge heute, wie sie sind? Auch Kaffee war mal illegal, Ärzte rauchten und warum haben wir eine Bundesopiumstelle? Ich zitiere mal für den historischen Kontext:

Die maßgebliche Konferenz dazu fand 1911/12 in Den Haag statt. Zunächst wurde ein Abkommen formuliert, das in der Folge von allen beteiligten Staaten unterzeichnet werden sollte. Einige Länder, darunter auch das Deutsche Reich, hatten durch den uneingeschränkten Opiumhandel jedoch große wirtschaftliche Vorteile. Ihr Interesse an einer Regulierung des Opiumverkehrs war dementsprechend gering, so dass das Abkommen zunächst nur von wenigen Ländern unterzeichnet wurde. Das Deutsche Reich wurde mit dem Versailler Vertrag verpflichtet das Abkommen zu ratifizieren und tat dies 1920. Im selben Jahr wurde ein Gesetz zur Umsetzung des Abkommens erlassen. Danach fand eine viel stärkere Kontrolle des Verkehrs mit Betäubungsmitteln durch die Opiumverteilstelle im Reichgesundheitsamt statt, die 1924 durch die neu gegründete Opiumabteilung abgelöst wurde.

Aus dieser Opiumabteilung ging 1952 die Bundesopiumstelle hervor. In der Bundesopiumstelle des BfArM arbeiten rund 50 Beschäftigte, darunter Wissenschaftler und Verwaltungsbeamte, bzw. -fachangestellte.

Stand heute ist also es gibt kein Recht auf Rausch, kognitiv schädliche Substanzen mit Suchtpotenzial werden kontrolliert und reguliert, eben auch um ungeborenes Leben zu schützen, Jugendliche und Erwachsene die beim einmaligen Konsum, bestimmter Substanzen, sofort negative Nebeneffekte erwarten können, wie Abhängigkeit oder körperliche Schäden. Pispers zu Alkohol und Marihuana.

Krankheiten und Leiden, Schmerzen beheben durch Medikamente, vor allem in der Palliativmedizin, die durch klinische Studien durch sind und auf Neben-, Folge und Wechselwirkungen hin überprüft wurden, gibt es. Alleine für die Leistungssteigerung und den Rausch verweigert man das Testen von Substanzen und deren Klassifizierung als hilfreiches Rauschmittel. Alles ist Gift es kommt nur auf die Dosis an.

Um die Funktionen des Gehirns besser zu verstehen wird in einigen Labors immer noch LSD verabreicht, nur eben dosiert und kontrolliert.

Für die Studie nahmen 15 Probanden unter Aufsicht LSD und wurden dann im Magnetresonanz-Tomographen untersucht.

Es bleiben die lokalen und globalen Probleme des Drogenhandels und der Gewinne. Es braucht etwas gegen den Schwarzmarkt und die Kriminalisierung der Endverbraucher, es braucht deren Schutz gegen verunreinigte Ware und genug Wege raus aus dem Konsum und der Sucht. Jeder Konsument der abhängig ist und sei es nur vom Nikotin, weiß um die Schädlichkeit seines Handelns und die negativen Folgen die er erlebt. Jeder Abhängige weiß um seine Situation.

Portugal hat eine ganz eigene Geschichte, bei dem Kampf gegen die Drogen nur verlief diese weit positiver als die mexikanische Geschichte. Ein Grund dafür ist der legale Konsum aller Drogen.

So bleibt festzustellen, dass die portugiesische Reform den verelendeten Heroingebrauchern am meisten geholfen hat. Deren drogenbedingte Todesfälle gingen in Portugal signifikant zurück. Die zweite Erkenntnis: Der Begriff der „Entkriminalisierung“ muss kein politisches Schreckgespenst sein, sondern könnte zukünftig eine Palette von Möglichkeiten beinhalten, wie rechtlich und kulturell mit den Gebrauchern und Genießern von illegalen Drogen umgegangen wird. Dafür allerdings müssten die politischen Akteure überhaupt den Gestaltungs- und die Wissenschaft den Forschungswillen aufbringen. Es wundert doch sehr, dass niemand sich aufmacht heraus zu kriegen, wie die Effekte einer Entkriminalisierung sauber zu messen sind.

Einfach alles auf allen Ebenen Legalisieren und Entkriminalisieren, dem freien unreguliertem Markt unterwerfen, ist keine gute Lösung, es braucht Prüfung und Bewertung der Rauschprodukte, es braucht die Dosierung, Betreuung und Beratung, es braucht die Überwachung und die Verbote, nach Studien, der Rauschpillen deren Nebenwirkungen zu krass sind. Das alles eben nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und wir Sucht Erkranke haben.

Das Thema ist zu groß und umfangreich um es abschließend zu bewerten aber es streift die Fragen nach dem Zusammenleben und dem Glück, der Zufriedenheit.

/edit

https://podcast.piqd.de/2016/11/11/piqd009-warum-sind-drogen-illegal/

http://www.deutschlandfunk.de/drogenpolitik-portugals-liberaler-weg.724.de.html?dram:article_id=351555

Hätte ja niemand erahnen können, dass sich Sozialarbeit in Form von Helfen und Kümmern um Menschen also die Schwachen und Kranken der Gesellschaft, sich positiv auszahlt.

Tiefer und weitergehend mit Frank, Fefe und Gast

In der Sendung geht es um Drogen / Rauschgift. Wegen der Fülle des interessanten Materials haben wir uns auf die kulturhistorischen Aspekte von Opium und Kokain beschränkt.


Wie die Alkoholindustrie uns dazu bringt, immer weiter zu trinken

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Sexistische Werbung und religiöse Kopfbedeckungen

Mir sind die Artikel zu dem Gesetzentwurf von Heiko Maas auch aufgefallen, nur, es gibt nicht eine Zeile die irgendwie erahnen lässt was im Gesetz steht. Wer weiß ob sich überhaupt was ändert. Ich gehöre zu der Fraktion die eine Einschränkung von nackten Körpern, die öffentlich gezeigt werden, nicht gut findet. Ich würde es sogar befürworten noch mehr Geschlechtsteile im öffentlichen Raum zu sehen, nur dann eben unbearbeitet und nicht von der Werbung und Photoshop idealisiert.

Das Problem ist nicht die Darstellung der Dinge, wie sie sind, sondern die unrealistische idealisierte die dann dafür sorgen kann, das Menschen glauben sie müssten den falschen Darstellungen entsprechen zum Schönheitschirurgen gehen um sich die Schamlippen verkleinern zu lassen oder was es da sonst so gibt.

Ich sehe das Problem auch woanders, auf Bildschirmen die jeder mit sich rumträgt sind dauernd nackte objektifizierte, sexualisierte und sexuell aktive Menschen, die Diskrepanz zum öffentlichen Raum dann noch zu erhöhen bringt keine Besserung, sondern ist eher sowas wie eine Verschleierung der Dinge die wirklich abgehen.

Gestern lief ein kurzer Beitrag in heute+ mit einer jungen Frau, Nemi El-Hassan, die bewusst und von sich aus quasi aus Protest und aus Überzeugung ein Kopftuch trägt, wie vielleicht die Mehrheit der muslimischen Frauen. Sie hat mit allem was sie sagt recht, ein Kopftuch zu tragen ist ein von unserem Grundgesetz verbrieftes Recht, was man ihr und keiner anderen Muslima nehmen sollte.

Sie führt aus, dass sie nicht verlange das alle Muslima ein Kopftuch tragen sollten. Was meine atheistischen Gefühle verletzt: Kant hat richtig formuliert um zu bewerten ob die eigenen Handlungen gut und richtig seien solle man sie daraufhin prüfen ob sie zum allgemeinen Gesetz werden sollen. Ich fühl mich auch komisch, wenn ich Ordensschwestern also Nonnen sehe. Mich gruselt starke Religiosität wohl ein wenig, keine Ahnung wo das herkommt.

Was das Kopftuch anbelangt, so hab ich da bestimmt auch starke Wissenslücken, ich weiß nicht ob die Angst darin besteht ob wir Männer auf die Haare geil werden, also ob es dabei um Anziehung geht, sollte das der Beweggrund sein, dann folgte auf ein Kopftuch gleichzeitig ja auch die Forderung sich nicht zu Schminken oder aufreizend zu Kleiden also Schuhe mit Absetzen zu tragen, da diese ja Brust und Po heben und somit das befeuern was man vermeiden möchte. Sofern es wirklich um die Haare geht könnte man diese ja auch zur Glatze abrasieren und ohne Kopftuch rumlaufen und täte damit der eigenen Religiosität genüge. Wir sind uns also einig, das es dabei um die zur Schaustellung des eigenen Glaubens und dessen Richtung geht?! Ähnlich einer Kette mit Kreuz.  Wer das tut der sollte sich dann halt auch bewusst sein das darauf reagiert wird. Das was ich als Atheist denke und dann nicht sage sind zwei Vermutungen entweder das Umfeld von ihr ist religiös und verfolgt rückschrittliche Ansichten und Verhaltensregeln die auf keiner fundierten Begründung fußen. Oder aber sie hat nicht die Fähigkeit sich des eigenen Verstandes zu bedienen und die Krücke des Glaubens wegzuwerfen, abzustreifen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

 

Ich hoffe einige von euch kennen die  Geschichte des Pastafarian aus Österreich der nach einer psychologischen Begutachtung der Amtsärztin, ein Sieb auf seinem Führerscheinfoto tragen darf, als religiöse Kopfbedeckung.

http://hpd.de/node/11886

Auch in Deutschland wurde dem Glauben an das Fliegende Spaghettimonster jetzt die Anerkennung zuteil, die ihm längst gebührt. Mitglieder der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters („Pastafari“) dürfen sich nun auf Passbildern für amtliche Dokumente mit ihrer religiösen Kopfbedeckung, dem Piratenhut oder Piratentuch, ablichten lassen.


Antichrist Superstar – Marylin Manson 

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Ein bisschen HIV

Zahlen zu Deutschland:

80,62 Millionen Menschen leben in Deutschland Stand 2013, davon sind im Jahr 2014, 83.400 mit HIV infiziert. Gestorben 2014 an HIV sind 480 Menschen. Neuinfektionen jedes Jahr liegt etwa bei 3200 Personen. 13.200 Personen wissen nichts von ihrer Erkrankung.

Keine prophylaktische Impfung kein Heilmittel, ist nach wie vor der Stand. Global gesehen ist HIV ein wirkliches Problem.

Infizierte machen ihre Erkrankung durch das Biohazardzeichen in Form einer Tätowierung oder einer Kette kenntlich, manchmal.

Die Medikamente sind so gut das bei ordentlicher Dosierung und Einnahme man unter die Ansteckungsgrenze kommen kann, das Virus wird soweit im Körper bekämpft bis man unter die Nachweisgrenze kommt.

Randnotiz: Eine Frau wurde zu vier Jahren Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt, da sie zweimal ungeschützten Sex hatte und HIV positiv ist:

Rechtsanwalt Hösl beklagt die Stigmatisierung von Menschen mit HIV und legt dar, dass die Ausübung einvernehmlicher sexueller Handlungen eine sozialadäquate Handlung sei. Diese dann zu bestrafen, lediglich weil das Risiko einer HIV-Infektion des Sexualpartners bestanden haben soll (der Anwalt weist darauf hin, dass in keinem der zur Verurteilung führenden Fälle eine Infektion erfolgt sei), verletze die Grundrechte von Frau Schmid, insbesondere ihr Recht auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

Ein streitbarer Fall. Die Frau wurde verurteilt.

Die Wissenschaft arbeitet:

Das Problem vor dem die Wissenschaftler und Forscher stehen ist das sich das Virus inaktiv versteckt.

Um zu sehen wo sich das Virus im Körper befindet haben findige Forscher ein Protein als Marker an das Virus gepackt um es dann von außen visualisieren zu können.

Verstecke aufspüren

„Um wirklich zu verstehen, was an diesen Stellen besonders ist, warum das Virus sich dorthin zurückziehen kann und die Behandlung übersteht. Und um zu sehen, was passiert, wenn das Virus zurückkommt, denn darüber ist bisher nichts bekannt. Auch das können wir, mit dieser Methode untersuchen.“

Virenmontage in neun Minuten

Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dieser Technik. Wir können beispielsweise den Zusammenbau einzelner HIV-Partikel mit einer Markierung des Hauptakteurs Gag live verfolgen. Und wir können messen, wie lange der Viruszusammenbau dauert: In etwa neun Minuten lagern sich die Einzelteile an der Zellmembran zu einer fertigen Knospe zusammen.

Mit diesem System können wir auch untersuchen, wie sich Veränderungen in der Zelle oder Mutationen im Erbgut des Virus auf den Zusammenbau auswirken. Auch die Ankunft anderer Proteine, die für den Vorgang wichtig sind, können wir direkt beobachten, wenn wir sie in einer anderen Farbe markieren.

 

Keine prophylaktische Impfung kein Heilmittel, ist nach wie vor der Stand. Global gesehen ist HIV ein wirkliches Problem. Hatte der ehemals reichste Mensch der Welt, Bill Gates, nicht vor Jahren schon eine Stiftung für die Finanzierung der Heilmittelforschung gegründet? Ist es am Ende kein Geld sondern ein Verständnisproblem?

Es gibt eine dokumentierte Heilung. Dazu muss man wissen, das es Menschen gibt, die immun sind gegen HIV und das bei einer Blutkrebsbehandlung das Immunsystem ausgetauscht wird. Man ersetzt das Rückenmark, indem die Immunzellen entstehen, mit dem Rückenmark eines Spenders.

Crispr-Cas9

Menschen, die von Geburt an, ein defektes CCR5-Gen besitzen, sind gegen HIV immun, da das Virus nicht in ihre Zellen eindringen kann.

Im Fall vom „Berliner Patienten“ war der Fall so gelagert das er HIV und Leukämie also Blutkrebs hatte und ein Spender gefunden wurde, der nicht nur als Rückenmarkspender passte, sondern zudem immun gegen HIV ist. Nach dem Austausch des Rückenmarks ist er geheilt. Das ist aber keine Lösung, für andere, da Leukämiepatienten erst fast umgebracht werden, das alte Immunsystem wird zerstört, um sie dann zu heilen.

Kurzum es gibt immer mal wieder Meldungen über einzelne Schritte und scheinbare Erfolge. Der Durchbruch lässt jedoch auf sich warten.

Früher als man die Beteiligung von Bakterien an Entzündungen und als Auslöser von Krankheiten identifizierte, waren sie die bösen Buben und per se schlecht. Heute weiß man, dass die Mehrheit der kleinen Racker, unsere symbiotischen Helfer sind und für das funktionieren fast allen Lebens elementar.

Schädliche Arschlöcher gibts überall aber das ist meist nicht die Mehrheit. Den selben Weg werden Viren gehen. Da sie selbst keinen Stoffwechsel haben und weit weniger komplex aufgebaut sind sondern im Grunde „nur“ DNA verteilen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch das Viren einen wichtigen Beitrag zur genetischen Evolution leisten. Ein Virus dockt an eine Zellmembran an, verschafft sich durch einen Protein oder Molekül „Handschake“ Zugang und kann dann, die eigene DNA in die Zelle bekommen.

Jetzt zu dem coolen Zeug: Der Mensch kann diese Fähigkeit der Viren nutzen um eigene DNA in das Virus zu packen, das an einen bestimmten Zelltyp bindet, hineingeschleust wird und dann die Zelle umbauen kann. Man verändert die Gene.

Gentherapie

Die frühen Fehlschläge der Gentherapie illustrieren, wie schwierig es ist, Fremd-DNA effektiv und gefahrlos ins Zielgewebe einzubringen. Sichere Gentransferverfahren waren oft nicht sehr effektiv, und effektive Methoden waren oft nicht sicher…

Wenn aus dem HIV-Genom jene Gene entfernt sind, die das Virus zu einem potenziellen Killer machen, werde die Virenhülle zu einem Gentransportvehikel „mit hoher Kapazität“, sagt Stuart Naylor, ehemaliger wissenschaftlicher Leiter des englischen Unternehmens Oxford Biomedica, das Medikamente auf Basis von Nukleinsäuren für die Behandlung von Augenerkrankungen entwickelt. Im Gegensatz zu den kleineren AAV seien modifizierte HIV sehr gut geeignet, um besonders große Gene oder mehrere Gene gleichzeitig in die Zielzelle einzuschleusen. Schädliche Nebenwirkungen oder unerwünschte Immunreaktionen träten dabei nicht auf.

Das menschliche Erbgut ist komplett entschlüsselt aber verstanden hat es niemand. Bei dem Versuch ein lebensfähiges Bakterium im Labor zu erschaffen, bauten die Forscher alle unwichtigen DNA-Teile aus und mussten feststellen das es so nicht funktioniert.

Schließlich mussten die Forscher immer mehr Gene hinzufügen und endeten bei einer Grundausstattung von 473 Genen – deutlich mehr als erwartet. Bei 149 Genen – etwa einem Drittel – wissen die Forscher nicht, wozu sie gut sind. Bei 79 Genen können sie nicht einmal spekulieren.

Was man machen kann ist DNA vergleichen und nachschauen, was passiert wenn man bestimmte Gene ausschaltet und dann zurückschließen wofür sie gebraucht werden. Doch selbst bei dem Minimalbakterium stehen 79 Fragezeichen.

Alle Viren die man so findet und Sequenziert, also wo man sich die Gene anschaut, sind vergleichbar mit Genabschnitten die man aus anderen Organismen bei Pflanzen und Tieren oder eben Bakterien kennt.

Riesenviren?

Etwa 95 Prozent der zellulären Gene war schon einmal irgendwo aufgetaucht. Anders bei den Viren: 70 bis 80 Prozent des Viren-Erbguts, das die Forscher aus dem Meer fischten, hatten sie nie zuvor gesehen. Die Analyse offenbarte eine ungeheure genetische Vielfalt – bei den „normalen“ Viren, aber vor allem auch bei den Riesenviren.

Zurück zur Erbgutänderung

Es findet seit 2012 eine Revolution durch Crispr/Cas9 in den Labors dieser Welt statt.

Fehler rausschneiden, Korrektur einsetzen

Zwei Eigenschaften machen Crispr/Cas9 so besonders: Zum einen schneidet die Genschere genau dort, wo sie schneiden soll – an keiner anderen Stelle. Und zum anderen: Es ist relativ einfach einzusetzen. In diesen beiden Punkten ist Crispr/Cas9 anderen Methoden überlegen, wie zum Beispiel den bisher in der Forschung verwendeten Zink-Finger-Nukleasen oder den TALENs, maßgeschneiderten Proteinen. Mit Crispr/Cas9 wird die Korrektur von unerwünschten Stellen im Erbmaterial präzise und praktikabel. Vergleichbar mit der Korrektur am Computer: Das falsche Wort wird rausgeschnitten – und das richtige eingesetzt.

Die Methoden, eine davon von einem Bakterium abgeschaut, machen Genänderungen so einfach, dass sie besser ausgestattete Schulklassen durchführen könnten.

Über den Tabubruch am Embryo

CRISPR-Cas, die Schnitte ins Erbgut so einfach, billig und präzise macht, dass selbst Genforscher ein Moratorium und eine öffentliche Diskussion dringend anmahnen.

Wie bekämpfen wir nun das HI-Virus?

Eine Gentherapie, damit die weißen Blutkörper ein defektes CCR5-Gen bekommen und damit dem Virus eine der Andockstellen genommen wird,  würde den Zusammenbau der Immunzellen verändern und einen Eingriff ins Rückenmark bedeuten doch dieser Weg ist kein guter.

Ein weitere Möglichkeit ist ein Molekül an das HI-Virus andocken zu lassen, anstatt die Immunzellen zu verändern befindet sich ein Molekül im Körper, dieses verschwindet jedoch irgendwann.

Das Molekül ließe sich als Wirkstoff spritzen. Die Behandlung müsste dann allerdings mehrmals im Jahr wiederholt werden.

Dann gibt es einen Ansatz mit einer Genschere, einem Enzym, infizierte Zellen von dem HI-Virus zu befreien.

Es finden sich manchmal Antikörper, 8NC195,  bei Erkrankten die gegen das HI-Virus wirken.

Zur Zeit wird der Einsatz von neutralisierenden Antikörpern als Medikament erprobt. Dabei werden verschiedene Antikörper miteinander kombiniert. Wegen seiner ungewöhnlichen Eigenschaften, so die Forscher, biete sich 8NC195 als Zutat für einen Antikörper-Cocktail an.

Meine kleine Umschau der Ansätze ist bestimmt nicht komplett aber sie gibt einen kleinen Einstieg. Was ich erschreckend fand war das bei Youtube so viele „Dokumentationen“ zu finden sind die die Existenz des HI-Virus anzweifeln.

Eine sehenswerte habe ich gefunden:


Sound zum Beitrag: Disturbed – Down witth the Sickness

 

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