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Schlagwort: unnatürlich

Kampfschauplatz weiblicher Körper

  • Das ZDF hat die Dokumentation „Der Jungfernwahn“ erneut ausgestrahlt, sehenswert um eine Einschätzung zu bekommen, wie das Gedankenmodel von Muslimen sein kann, die hier Leben und wie Lustfeindlich generell Religion ist.

Online Anschauen kann man die Doku auf der Seite. Runterladen unter zur Hilfenahme von MediathekView.

  • Und dann fragt man sich doch: „Warum täuschen Frauen ihren Orgasmus vor? „

 

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Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie Freud 1905

Herrlich unterhaltend geschrieben, man bemerkt den Zeitgeist, bei der Klassifikation von Perversion, Hysterie und durch die Verwendung des Rassenbegriffs.  Lesenswert geschrieben, wie zum Beispiel die Passage zum Oralsex.

http://www.psychanalyse.lu/Freud/FreudDreiAbhandlungen.pdf

Abweichungen in bezug auf das Sexualziel

Als normales Sexualziel gilt die Vereinigung der Genitalien in dem als Begattung bezeichneten Akte, der zur Lösung der sexuellen Spannung und zum zeitweiligen Erlöschen des Sexualtriebes führt (Befriedigung analog der Sättigung beim Hunger).

Doch sind bereits am normalsten Sexualvorgang jene Ansätze kenntlich, deren Ausbildung zu den Abirrungen führt, die man als Perversionen beschrieben hat. Es werden nämlich gewisse intermediäre (auf dem Wege zur Begattung liegende) Beziehungen zum Sexualobjekt, wie das Betasten und Beschauen desselben, als vorläufige Sexualziele anerkannt.

Diese Betätigungen sind einerseits selbst mit Lust verbunden, andererseits steigern sie die Erregung, welche bis zur Erreichung des endgültigen Sexualzieles andauern soll. Eine bestimmte dieser Berührungen, die der beiderseitigen Lippenschleimhaut, hat ferner als Kuß bei vielen Völkern (die höchstzivilisierten darunter) einen hohen sexuellen Wert erhalten, obwohl die dabei in Betracht kommenden Körperteile nicht dem Geschlechtsapparat angehören, sondern den Eingang zum Verdauungskanal bilden.

Hiemit sind also Momente gegeben, welche die Perversionen an das normale Sexualleben anknüpfen lassen und auch zur Einteilung derselben verwendbar sind.

Sadismus und Masochismus.

Die Neigung, dem Sexualobjekt Schmerz zuzufügen, und ihr Gegenstück, diese häufigste und bedeutsamste aller Perversionen, ist in ihren beiden Gestaltungen, der aktiven und der passiven, von v. Krafft-Ebing als Sadismus und Masochismus (passiv) benannt worden.

Andere Autoren ziehen die engere Bezeichnung Algolagnie vor, welche die Lust am Schmerz, die Grausamkeit, betont, während bei den Namen, die v. Krafft-Ebing gewählt hat, die Lust an jeder Art von Demütigung und Unterwerfung in den Vordergrund gestellt wird.

Für die aktive Algolagnie, den Sadismus, sind die Wurzeln im Normalen leicht nachzuweisen. Die Sexualität der meisten Männer zeigt eine Beimengung von Aggression, von Neigung zur Überwältigung, deren biologische Bedeutung in der Notwendigkeit liegen dürfte, den Widerstand des Sexualobjektes noch anders als durch die Akte der Werbung zu überwinden. Der Sadismus entspräche dann einer selbständig gewordenen, übertriebenen, durch Verschiebung an die Hauptstelle gerückten aggressiven Komponente des Sexualtriebes.

Ein Buch über die drei Abhandlungen, mit dem Titel: 100 Jahre Freuds »Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie«, Aktualität und Anspruch

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Dat is Unnatürlich

Wer kennt ihn nicht, den meist älteren Mann der, beim einholen eines O-Tons für eine Nachrichtensendung, zum Thema Homosexualität, sinngemäß, in die Kamera sagt: Dat is unnatürlich und so von der Natur nicht vorgesehen. Zuletzt zu beobachten beim Thema Homoehe.

Nun, es mag sicherlich vieles sein, nur unnatürlich ist es nicht. Die Natur ist so vielfältig und faszinierend das Alles und sein Gegenteil vertreten ist. Bei den Seepferdchen werden die Männchen schwanger.  Schwule Pinguine ziehen Junges auf und Lippfische können ihr Geschlecht wechseln sollten sie auf ein anderes Männchen oder Weibchen treffen. Die Natur hat evolutionär gesehen die Geschlechtlichkeit sehr viel später entwickelt, irgendwann nach der Zellteilung. Mir ist nur ein Punkt wichtig: Unnatürlichkeit ist bei Homosexualität kein Argument .


Todescamp der Toleranz
Nachdem er sich als Schwuler geoutet hat, wird Mr Garrison wieder als Lehrer eingestellt. Er kommt allerdings dahinter, dass das nur geschehen ist, weil die Schule sonst, nach den neuesten Gesetzen, eine Millionenabfindung an ihn zahlen müsste. Darum versucht er jetzt alles, um noch mal gefeuert zu werden. Er holt sich seinen Freund Mr Sklave und praktiziert im Klassenzimmer Rituale aus der Schwulenszene. Als sich die Jungs zu Hause darüber beschweren, werden sie für intolerant gehalten und von ihren Eltern in ein „Toleranz-Camp“ gesteckt.

Tolerieren heißt nicht gut finden. Sondern in der Toleranz liegt die Leistung, dem andere seine Freiheit zum Menschsein zu lassen auch wenn, man es für sich selbst ablehnt. Zumal grade beim schwul sein, noch hinzu kommt, dass niemand sich aktiv entscheidet dieser Randgruppe zuzugehören. Es ist in dir und Teil von dir, nichts was man sich aktiv aussucht oder man verbreiten könnte. Niemand kann Kinder schwul machen. Man kann sie nur abhalten durch eingeschränkte Perspektiven und Dogmen zu ihrer persönlichen Zufriedenheit zu finden.

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Tiere trösten

Präriewühlmäuse trösten sich.

„Ein solches tröstendes Verhalten war lange Zeit nur von Tieren mit großen Gehirnen bekannt wie Menschenaffen oder Hunden. Das führte zu der Annahme, dass man höher entwickelte kognitive Fähigkeiten braucht, um die seelische Lage eines anderen verstehen zu können und ihn zu trösten.“

http://www.deutschlandfunk.de/tierische-empathie-streicheleinheiten-fuer-die-artgenossen.676.de.html?dram:article_id=343367

Und Fledermäuse merken sich, wer solidarisch seine Beute teilt und wer aus der Gruppe dies nicht macht.

Delphine geben sich gegenseitig Namen und können sich rufen, bzw. tun das die Forscher die eine Sounddatei abspielen, auf dem die Rufgeräusche gespeichert sind und reden so mit den Tieren.

Es gibt eine Vogelgruppe die einem alten humpelnden Männchen in Kriege und Konflikte mit anderen Vogelgruppen folgt, was beweist, dass nicht physische Stärke einem zum Anführer einer Gruppe macht; und das ist eine extrem hohe soziale Gruppenleistung.

Die Beobachtung die Wissenschaftler über Hyänen schlägt fast alles, nur eine Sache: Die jungen weiblichen Hyänen jagen und „verprügeln“ die Männchen da sie sich der Kooperation der Mütter und anderer Weibchen aus dem Rudel sicher sein können, auch hier ist es nicht die physische Stärke sondern die soziale Kooperation die einen Vorteil verschafft.

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